Wichtig zu wissen! Teams kehrt in die Lizenzpakete zurück, Windows 10 erhält weiter Updates

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Microsoft erweitert weiter die Möglichkeiten von Copilot und arbeitet auch an der Lizenzierung seiner Produkte. Davon profieren Anwender und Unternehmen. Dennoch ist Vorsicht geboten, vor allem beim Datenschutz und auch bei der Lizenzierung.

Microsoft erweitert die Möglichkeiten von Copilot in Microsoft 365 deutlich.(Bild: ©  Aghavni - stock.adobe.com)
Microsoft erweitert die Möglichkeiten von Copilot in Microsoft 365 deutlich.
(Bild: © Aghavni - stock.adobe.com)

Microsoft treibt die Weiterentwicklung von Copilot und die Anpassung seiner Lizenzmodelle voran. Während Copilot mit einer dauerhaften Memory-Funktion und erweiterten Bildoptionen ausgestattet wird, bleibt Windows 10 in Intune verwaltbar. Parallel kündigt Microsoft die Rückkehr von Teams in die 365-Pakete an, verbunden mit klar definierten Preisunterschieden.

Microsoft 365 Copilot wird persönlicher

Microsoft erweitert die Fähigkeiten von Copilot um eine Gedächtnisfunktion. Die bereits verfügbare Option „Memory“ speichert nutzerspezifische Angaben über einzelne Chats hinaus und berücksichtigt sie künftig in neuen Unterhaltungen. Dadurch entfällt die wiederholte Eingabe von Präferenzen oder Kontext. Die gespeicherten Informationen lassen sich im Menü verwalten oder löschen. Alle Daten bleiben innerhalb der Tenant-Grenzen und unterliegen den üblichen Compliance-Vorgaben. Für die Bildgenerierung erlaubt Copilot jetzt mehrere Referenzbilder pro Session, was flexiblere Ergebnisse ermöglicht.

Windows 10 bleibt in Intune verwaltbar

Mit dem Supportende von Windows 10 erhalten seit dem 14. Oktober 2025 Geräte keine neuen Funktions- oder Qualitätsupdates mehr. Sicherheitsupdates stehen nur über das Extended Security Updates Programm zur Verfügung. Intune wird jedoch weiterhin in der Lage sein, Geräte mit Windows 10 Version 22H2 einzuschreiben und vollständig zu verwalten. Dies umfasst Update- und Migrationsszenarien zu Windows 11 sowie die Verteilung kostenpflichtiger Sicherheitsupdates. Allerdings will Microsoft seinen Kunden weiterhin kostenlosen Support über ESU anbieten, wenn die Anmeldung über ein Microsoft-Konto stattfindet.

Microsoft-365-Lizenzen wieder mit Teams

Nach der kartellrechtlichen Prüfung durch die EU-Kommission bietet Microsoft ab November wieder Microsoft 365 Enterprise- und Office-Pläne wahlweise mit oder ohne Teams an. Damit reagiert das Unternehmen auf die zuvor kritisierte Bündelung von Teams in Standardlizenzen.

Für Kunden bedeutet dies künftig eine Preisabweichung je nach Plan. Bei E3 und E5 liegt die Differenz bei acht Euro pro Nutzer, bei Business Premium steigt sie von zwei auf drei Euro. Ob Microsoft die Basistarife anpasst oder die Pakete mit Teams teurer macht, ist noch offen. Die endgültigen Preise sollen mit den Oktoberpreislisten feststehen. Es ist daher sinnvoll für Unternehmen, sich genau die einzelnen Lizenzpakete von Microsoft 365 anzuschauen.

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