Virenschutz für kleine Unternehmen

Microsoft Security Essentials – Antivirus-Freeware für bis zu zehn PC

11.10.2010 | Redakteur: Stephan Augsten

Mit den Microsoft Security Essentials können nun auch kleine Unternehmen ihre Rechner gegen Malware abschotten.
Mit den Microsoft Security Essentials können nun auch kleine Unternehmen ihre Rechner gegen Malware abschotten.

Das Antivirus-Tool Microsoft Security Essentials steht nun auch kleinen Unternehmen mit maximal zehn Rechnern kostenlos zur Verfügung. Damit will die Microsoft die Sicherheit der weltweiten Windows-Installationen vorantreiben. Bislang war der Gratis-Virenschutz Privatanwendern und Kleinstunternehmen vorbehalten.

Mit den Security Essentials bietet Microsoft seit gut einem Jahr einen kostenlosen Virenschutz für Privatkunden und Unternehmen an, die von Daheim arbeiten. In Security-Test schneidet das Antivirus-Tool seither besser ab, als sein Vorgänger Live OneCare.

Im Mai dieses Jahres mussten sich die Microsoft Security Essentials beispielsweise dem Proactive Test des unabhängigen Testlabors AV Comparatives gegen Antivirus-Branchengrößen behaupten. Dabei spielen vor allem Faktoren wie Echtzeit-Schutz und Malware-Verhaltenserkennung eine Rolle. Hier schnitt die Microsoft-Freeware mit einer Erkennungsrate von 59 Prozent bei sehr wenigen Fehlalarmen äußerst gut ab und erreichte die höchste Bewertungsstufe (Advanced+).

Bei den Signatur-abhängigen Tests von AV Comparatives im August 2010 erkannten die Microsoft Security Essentials immerhin 97,6 Prozent aller Malware-Varianten. Für mehr als eine Advanced-Zertifizierung reichte es allerdings nicht. Vor allem mit Trojanern und Skript-Attacken hatte die Antivirus-Lösung ihre Probleme. Weitere Antivirus-Testergebnisse auf AV-Comparatives.org.

Positiv zeichnen sich die Security Essentials im Übrigen dadurch aus, dass sie durchaus auch neben einer anderen Antivirus-Software laufen können. Zwar warnt Microsoft während der Installation, dass es zu Problemen durch Inkompatibilität kommen kann. Doch bislang ist dem Autoren nach mehreren Tests noch kein entsprechender Fall untergekommen.

Sofern ein Unternehmen mehr als zehn Rechner schützen möchte, müssen sie – sofern sie diesbezüglich ebenfalls auf Microsoft setzen möchten – die kostenpflichtige Lösung Forefront nutzen. Kleine Unternehmen können die Microsoft Security Essentials kostenlos von der Hersteller-Website herunterladen

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