Tipp 4: Kein Support
Informieren Sie den Anwender darüber, dass aufgrund der abweichenden Hardware vom Unternehmens-Standard nur ein eingeschränkter Software-Support möglich ist. Probleme, mit denen sich sonst eine Fachabteilung auseinandersetzt, müssen vom Anwender selbst gelöst werden.
Ach ja, wenn der Anwender aufgrund von technischen Problemen nicht in der Lage ist, Termine oder Zusagen einzuhalten, so ist das von ihm selbst zu verantworten.
Bei einer Häufung derartiger Vorfälle könne sich das unter Umständen auch negativ auf erfolgsorientierte Zahlungen auswirken. Aber vermutlich kann er Termine ohne Probleme einhalten, denn sein eigner Laptop ist ja mindestens doppelt so schnell, wie der im Unternehmen, so das man Verlustzeiten wieder problemlos aufholen kann.
Versäumen Sie es übrigens nicht, betroffene Mitarbeiter darauf hinzuweisen, dass dieses Risiko mit einem Firmen-PC deutlich geringer ausfällt.
Tipp 5: Kein BYOD ohne RYOS
BYOD kennen Sie, aber RYOS nicht lieber Anwender? Nun die Sache ist ganz einfach. Da Sie ja Ihren eigenen PC verwenden, sind Sie auch dafür verantwortlich, die Daten zu sichern, die auf Ihrem PC verbleiben und nicht zentral abgelegt werden. Run Your Own Services bedeutet, Sie müssen sich um einen Datensicherung kümmern, damit die Geschäftsdaten im Problemfall restauriert werden können.
Wie Sie dies machen, bleibt Ihnen überlassen – aber die Firma sponsort einmalig 50.- €, für die Anschaffung einer entsprechenden Backup-Software (Rechnungsbeleg bitte nachreichen).
Tipp 6: Big Brother is watching You
Was geschieht, wenn der Mitarbeiter sein Smartphone oder den PC im Taxi liegen lässt oder das Gerät gestohlen wird? Das Gerät ist weg, aber dies ist das Problem des Mitarbeiters – wichtig sind aber die Firmendaten auf dem Gerät. Um hier einen Missbrauch zu verhindern, bzw. dem „Data Leakage“ vorzubeugen, sollte beispielsweise bei Smartphones ein "Remote Wipe" etabliert werden, mit dem Daten aus der Ferne gelöscht werden. Idealerweise rüstet man diese Funktionalität auch am Mitarbeiter PC nach, oder installiert zumindest eine Festplattenverschlüsselung.
Wobei eine Harddisk-Encryption u.U. zusätzlich auch dazu beiträgt, dem flotten PC des Mitarbeiters etwas „auszubremsen“. Von einem unangekündigten Testlauf der „Remote Wipe“-Funktion sei übrigens abgeraten, denn es gibt Mitarbeiter die noch keine Datensicherung durchgeführt haben und den Verlust des eigenen Hochzeitsvideos am PC nicht so einfach verschmerzen (Dies war die einzige Kopie!).
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