Satire: Bring Your Own Device erfolgreich torpedieren

Mit 9 schmutzigen Tricks BYOD verhindern!

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Tipp 1: Einkaufsbelege anfordern

Fordern Sie von jeder Hardware, die der Mitarbeiter im Rahmen des „BYOD-Feldversuches“ nutzen will, eine Rechnung an. Da dies meistens ohne Probleme erledigt wird, spielen Sie den zweiten Trumpf aus. Erweitern Sie die Forderung auf jede Software, die auf dem PC installiert ist. Denn ohne Rechnung (Spezielle BYOD-Feldversuch-Regel!) darf die Software nicht installiert werden!

Dies führt in der Regel dazu, dass einige erstklassige Programme nicht genutzt werden dürfen, da diese gratis angeboten werden oder nur für die private Nutzung in der Free-Version genutzt werden. Damit reduzieren Sie deutlich die Qualität des Software-Angebotes auf dem PC und damit dessen qualitative Vorteile.

Tipp 2: Kennungen einschränken

Aus Sicherheitsgründen ist es ab sofort dem User untersagt, mit einer administrativen Kennung zu arbeiten. Da dies unter Umständen dazu führt, dass sich Schadsoftware (Computerviren, Trojaner etc.) unter einer privilegierten Kennung wesentlich effektiver ausbreitet, als unter einer normalen Benutzerkennung.

Eigentlich geht es ja nur darum zu verhindern, dass der Anwender wieder all die Programm nutzt/installiert, die er nicht nutzen soll. Aber das sagen wir ihm natürlich nicht. Das latente Malware-Risiko ist dazu bestens geeignet, um eventuelle Bestrebungen zu unterbinden.

Tipp 3: Der Security-Check

Es liegt auf der Hand, dass nicht jeder einfach so mit einem privaten Gerät auf Firmendaten zugreifen darf. Vielleicht ist ja sogar bereits auf dem PC ein Bot aktiv, der unerkannt sein Unwesen treibt. Also muss sich das Unternehmen erst einmal davon überzeugen, ob auf dem Smartphone, dem PC oder dem Tablet-Computer alles mit rechten Dingen zugeht. Dazu ist es „leider“ erforderlich, das Gerät einer Funktions- und Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen. Dauer dieses Vorgangs etwa acht Arbeitstage! Während dieser Zeit muss der Anwender vorübergehend auf die Nutzung seines Gerätes verzichten.

Eine solche Überprüfung lässt sich zwar in einigen Stunden durchführen, aber es geht ja darum, BYOD zu „sabotieren“. Und ein Anwender wird nur sehr ungern mehrere Tage auf sein „High-Tech-Gerät“ verzichten und lieber weiterhin das Firmen-Equipment nutzen (Hey, 145 Funktionen des Smartphones sind gar nicht mal so wenig!).

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