Absicherung von Smartphones und Tablets in der Sparkassen-Finanzgruppe

Mobile Device Management der Finanz Informatik

| Autor / Redakteur: Oliver Beyer und Markus Weigel, Finanz Informatik / Stephan Augsten

Um Anwendungen wie die Berater-App sicher bereitstellen zu können, hat die Finanz Informatik eine eigene MDM-Lösung entwickelt.
Um Anwendungen wie die Berater-App sicher bereitstellen zu können, hat die Finanz Informatik eine eigene MDM-Lösung entwickelt. (Finanz Informatik)

Mobile Geräte wie Smartphone und Tablet können bei der Kundenberatung und beim Monitoring gute Dienste leisten, so sie denn richtig abgesichert sind. Vor diesem Hintergrund hat die Finanz Informatik ein mandantenfähiges Mobile Device Management für die Sparkassen-Finanzgruppe entwickelt.

Der Trend zu Smartphones und Tablets ist ungebrochen – sowohl im Privat- als auch Berufsleben gehören mobile Endgeräte heute einfach dazu. 2013 werden weltweit nach Schätzungen von Marktforschern erstmals mehr Tablets als Laptops verkauft.

Im Geschäftsalltag gehört der mobile Zugriff auf E-Mails, Kalender und Kontakte schon lange zum Standard. Hingegen erfordern unternehmenseigene Apps, etwa für den Einsatz in der Kundenberatung, umfassende Anpassungen in der IT-Infrastruktur.

Gerade der Einsatz mobiler Endgeräte mit iOS- und Android-Betriebssystemen erfordert ein angepasstes Mobile Device Management (MDM), schließlich sind diese Geräte im Gegensatz zum Blackberry nicht vorrangig für den Business-Alltag vorgesehen. Die IDC-Studie „Managing Mobile Enterprises in Deutschland 2012“ unterstreicht, dass der Bedarf an MDM-Lösungen in vielen Unternehmen ungebrochen ist.

Die Finanz Informatik hat als IT-Dienstleister in der Finanzwirtschaft ein Mobile Device Management realisiert, das die breite Nutzung mobiler Lösungen im Umfeld der sensiblen Finanzwirtschaft ermöglicht. Ein zentrales Kennzeichen dieser Lösung ist die Mandantenfähigkeit; immerhin gehören neben 422 eigenständigen Sparkassen in Deutschland auch Landesbanken sowie weitere Verbundpartner der Sparkassen-Finanzgruppe zu den Kunden.

Anforderungen ans Mobile Device Management

Oberste Priorität bei der Entwicklung der MDM-Lösung hatte der sichere IT-Betrieb im empfindlichen Umfeld der Finanzwirtschaft. Eine umfassende und für alle verpflichtende Dokumentation verweist auf die Relevanz dieses Themas.

Ergänzendes zum Thema
 
Über die Finanz Informatik

Um den Zugriff auf Daten und Backoffice-Systeme in den Rechenzentren grundsätzlich zu ermöglichen, hat die Finanz Informatik zunächst den Rahmen für ein umfassendes Mobile Device Management definiert. Dabei stellte sich heraus, dass die am Markt existierenden Standardlösungen nicht den anspruchsvollen Vorgaben genügten.

Deshalb realisierte das Unternehmen gemeinsam mit einem Systemlieferanten das zuvor beschriebene Soll-Szenario als eigene Lösung. Mithilfe einer zweistufig abgesicherten DMZ-Infrastruktur, die alle Vorgaben des sicheren IT-Betriebes erfüllt, können nun Smartphones und Tablets mit iOS- und Android-Betriebssystemen neben Blackberry-Geräten genutzt werden.

Die mandantenfähige und web-basierte Infrastruktur erlaubt es den Kunden, neben der bereits bestehenden Lösung für Blackberrys auch iOS- und Android-Geräte individuell zu verwalten. Android wird ab Version 2.x unterstützt, da erst mit dieser Version die notwendigen Steuerungsmöglichkeiten vorhanden sind.

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