Funktionserhaltende Verschlüsselung Verschlüsselung von Personaldaten in der Cloud

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Um sensible Personendaten vor Zugriff und Missbrauch durch Dritte zu schützen, sind Verschlüsselung, Anonymisierung oder die Pseudonymi­sierung durch Tokenisierung nach wie vor die besten Methoden. Wichtig ist jedoch, dass die Unternehmen dabei auf moderne Technologien setzen, die performant und sicher zugleich sind. Das gilt vor allem dann, wenn die Daten, wie sie in den Personalabteilungen der Unternehmen vorkommen, in Cloudapplikationen verarbeitet und gespeichert werden.

Daten in der Cloud nutzen und gleichzeitig verschlüsseln schließt sich nicht aus!(Bild:  Ar_TH - stock.adobe.com)
Daten in der Cloud nutzen und gleichzeitig verschlüsseln schließt sich nicht aus!
(Bild: Ar_TH - stock.adobe.com)

Aktuelle Studien zeigen, dass rund 60 Prozent der deutschen Unternehmen von Cyberkriminellen angegriffen werden. Das kann vor allem für die Personendaten kritisch werden, zumal es neben externen Bedrohungen auch interne Risiken oder Fehlerquellen gibt, welche die Sicherheit sensibler Daten gefährden. Da ein Datenmissbrauch schwerwiegende Folgen wie etwa Reputationsverlust haben kann, sollten die verantwortlichen IT-Spezialisten und HR-Leiter nicht nur auf die üblichen IT-Sicherheitsmechanismen wie Firewalls, Antivirensoftware und regelmäßige Sicherheitsupdates vertrauen, sondern zusätzlich auf eine Verschlüsselung der Daten setzen. Nur dann sind die Daten vor den Blicken von Cyberkriminellen und der Cloud-Anbieter geschützt und somit wertlos bei einer Zweckentfremdung.

Kein Widerspruch: Performance trotz Verschlüsselung

Allerdings gibt es immer noch Unternehmen, die ihre Daten zwar via Backup sichern und mit klassischen Methoden schützen, aber auf eine Verschlüsselung verzichten. Der Grund: Zum einen nehmen sie an, dass ihr Cloudanbieter für den ausreichenden Schutz sorgt und zum anderen haben sie Angst, dass eine Verschlüsselung der Daten die Performance der Systeme negativ beeinflusst – ein Mythos, der längst widerlegt ist. Inzwischen gibt es moderne Verschlüsselungsplattformen, welche die Arbeit etwa mit Personio oder HRworks funktionserhaltend und schnell unterstützen und gleichzeitig für einen durchgehenden Datenschutz sorgen.

Ermöglicht wird das durch eine komplexe Technologie, die für Administratoren zentral und einfach zu verwalten ist und für Endanwender unsichtbar bleibt. Im Wesentlichen werden dabei alle relevanten Daten automatisch auf Basis der sichersten Verfahren verschlüsselt. Eperi nutzt für die optimale Performance der Systeme bei seiner Lösung sogenannte Templates: Diese steuern intelligent, welche Daten für die jeweilige Anwendung verschlüsselt werden. So ist einerseits die Sicherheit gewährleistet, während andererseits die Anwendung alle relevanten Informationen erhält. Dafür sorgt das Zusammenspiel der Verschlüsselungs­lösung mit den abzusichernden Cloud-Applikationen.

Um den datenschutzkonformen Einsatz von HR-Anwendungen sowohl in der EU als auch im internationalen Umfeld zu gewährleisten, werden die personenbezogenen Daten verschlüsselt und tokenisiert. Mit Eperi sEcure können dann Regeln für einzelne Felder beispielsweise in Lösungen von Personio, HRworks oder CGM konfiguriert werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Das Entscheidende im Vergleich zu einer simplen - und für diese Zwecke unbrauchbaren - Verschlüsselungsmethode ist, dass mit der Eperi-Lösung die wichtigen Funktionen der Software, wie etwa die Suche, trotz Verschlüsselung und Tokenisierung auf Feldebene erhalten bleiben. Damit können Unternehmen alle Vorteile der HR-Software nutzen und gleichzeitig sicherstellen, dass die Daten jederzeit geschützt sind.

No-Go: Den Schlüssel außer Haus geben

Damit dieser Schutz aber auch umfassend bleibt, sollten weder der Cloud-Provider noch der App-Anbieter Zugang zum Schlüssel haben. Für Sicherheit ist ausschließlich dann gesorgt, wenn der Schlüssel allein in den Händen der Dateneigentümer liegt. Allerdings hat eine aktuelle Umfrage von Techconsult gezeigt, dass diesbezüglich noch Aufklärungsbedarf besteht. Demnach sind über 40 Prozent der befragten Unternehmen bereit, ihre Encryption Keys auch mit dem Cloud-Provider oder dem IT-Dienstleister zu teilen. Das ist erstaunlich, wenn nicht sogar beunruhigend. Aber immerhin 55 Prozent der Probanden behalten ihren Verschlüsselungsschlüssel ausschließlich im eigenen Unternehmen. Auch wenn das mehr als die Hälfte ist – nach wie vor scheint Aufklärungsarbeit erforderlich zu sein.

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