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Apps, Ratgeber und Partnerschaft mit Red Hat Nextcloud bietet Lösungen für DSGVO

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Im eigenen Rechenzentrum können Unternehmen die Anforderungen der DSGVO besser umsetzen als in einer öffentlichen Cloud – sagt Nextcloud und präsentiert auf den Schutz personenbezogener Daten zugeschnittene Apps, Dokumentationen und eine Partnerschaft mit Red Hat.

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Anwender können personenbezogene Daten anfordern oder um deren Löschung bitten.
Anwender können personenbezogene Daten anfordern oder um deren Löschung bitten.
(Bild: Nextcloud)

Nextcloud und Nutzer der gleichnamigen Datensynchronisations- und Kollaborationsplattform können der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO/GDPR) offenbar unbesorgt ins Auge blicken: Mit verschiedenen Tools, Hilfestellungen und einer Partnerschaft präsentiert sich der Anbieter der Lösung bestens gerüstet, um personenbezogene Daten zu schützen.

Nextcloud GDPR Compliance Kit

Als Teil des „Nextcloud GDPR Compliance Kit“ offeriert der Anbieter:

  • Eine aktualisierte „Theming App“: Mit der können Unternehmen Endnutzern bereits beim Einloggen Impressum und Datenschutz-Richtlinien präsentieren.
  • Eine „Data Request“-App, mit der Anwender personenbezogene Daten anfordern oder um deren Löschung bitten können.

Zudem hat Nextcloud eine „GPDR Compliance Checklist“ zusammengestellt und gibt Administratoren einen knapp 20-seitigen Leitfaden an die Hand. Der Ratgeber erläutert, wo Daten auf typischen Nextcloud-Servern abgelegt werden und wie sich Nutzeranfragen zu Export, Löschung oder Korrekturen am besten bewältigen lassen. Die Dokumente will der Anbieter über seine Homepage bereitstellen.

Partnerschaft mit Red Hat

Schließlich rückt Nextcloud auch die jetzt verkündete Partnerschaft mit Red Hat ganz in den Kontext der DSGVO. Organisationen sollen die Plattformen beider Unternehmen nun leichter in Eigenregie aufsetzen als bisher und sich damit von Anbietern öffentlicher Clouds emanzipieren. Blieben Daten unter eigener Kontrolle, entfalle auch das Aufsetzen einer Datenverarbeitungsvereinbarung mit einem Cloudanbieter.

Gemeinsamen Kunden verspricht Nextcloud einen einheitlichen Anlaufpunkt für Supportanfragen. Technisch betrachtet liefert Red Hat mit Ceph Storage eine Software-definierte Speicherlösung und mit OpenShift eine Container-Anwendungs-Plattform. Hierauf könnten die für Container bestens geeigneten Nextcloud-Workloads aufsetzen.

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