Mobile Sicherheit

Ohne festen Arbeitsplatz droht Datenabfluss

| Autor / Redakteur: Nicholas Banks* / Stephan Augsten

Daten können mittlerweile überall hin mitgenommen werden und sind somit einem großen Risiko ausgesetzt.
Daten können mittlerweile überall hin mitgenommen werden und sind somit einem großen Risiko ausgesetzt. (Bild: Archiv)

Der klassische Arbeitsplatz im Büro wird immer öfter abgelöst durch mobile Szenarien. Unternehmen profitieren von der neuen Mobilität, müssen aber die Sicherheit im Auge behalten.

Es ist noch nicht lange her, da war der Arbeitsplatz noch an einen festen physischen Ort gebunden – oder wie der Name schon sagt: ein Platz zum Arbeiten. IT-Netzwerke in Unternehmen deckten früher nur den Bereich innerhalb der Unternehmensgrenzen ab, später folgte die Vernetzung mit Zweigstandorten.

Heute erstrecken sich die Netzwerke längst über die Betriebsgrenzen hinaus. Kunden, Partner und Zulieferer können bei Bedarf angebunden werden oder mit entsprechender Berechtigung über das Internet zugreifen.

Vor allem aber haben Mitarbeiter heute in vielen Unternehmen mobil Zugriff auf Unternehmensdaten. Dadurch können Sie von zuhause, unterwegs im Hotel oder im Rahmen eines Projekts vor Ort beim Kunden ihre Arbeitsleistung erbringen – ohne starr festgelegten Arbeits-„Platz“.

Smartphone, Tablet, Netbook und Notebook machen es möglich. Die meisten Unternehmen stehen der Innovation in der Arbeitswelt offen gegenüber. Denn mobiles Arbeiten spart Zeit,

wie 67 Prozent der Personalverantwortlichen bestätigen, so die Ergebnisse der Techconsult-Studie „Enterprise Mobility 2015“ im Auftrag von Microsoft.

64 Prozent der Befragten sehen mobiles Arbeiten bereits als entscheidend für den Projekterfolg an, da weniger Projekte scheitern. Mobiles Arbeiten steigert zudem 61 Prozent der Studienteilnehmer zufolge deutlich die Effizienz bei Arbeitsabläufen.

Mobiles Arbeiten und Datensicherheit

„Mobiles Arbeiten“ beschäftigt die Unternehmen, auch in Zusammenhang mit dem Thema Datensicherheit. So hat Imation, spezialisiert auf Datenspeicherung und Informationssicherheit eine entsprechende Studie bei der Marktforschungsfirma Vanson Bourne in Auftrag gegeben.

Diese machte deutlich, dass viele Unternehmen sich immer noch schwer tun, ihren Mitarbeitern flexibles Arbeiten außerhalb des Büros zu ermöglichen, ohne die Datensicherheit zu gefährden. 41 Prozent der Befragten gaben in der Studie an, dass sie entweder nicht über die richtigen Hilfsmittel für das mobile Arbeiten verfügen oder dass Verbesserungsbedarf bestünde.

Tatsächlich ist mobiles Arbeiten in allen Unternehmen eine Herausforderung für die IT- und Datensicherheit. Dies gilt unabhängig davon, ob die neue Mobilität bereits praktiziert wird oder erst im Aufbau befindlich ist.

Für Unternehmen und speziell die IT-Verantwortlichen kommt diese Herausforderung einem Balanceakt gleich: einerseits einfachen Zugriff auf Netzwerke und Daten zu ermöglichen und andererseits die Sicherheit dieser Netzwerke und Daten zu gewährleisten.

So gilt es, sicherzustellen, dass nur legitimierte Benutzer auf relevante Daten zugreifen können. Es müssen – teils branchenspezifische – Vorschriften eingehalten und die mobilen Mitarbeiter verwaltet werden. Ebenso gilt es, zu klären und festzulegen, ob nur Firmengeräte oder auch private Geräte zum mobilen Arbeiten zugelassen sind.

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