„State of Identity Governance 2026“ Security-Experten fehlt die Transparenz in Sachen KI

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Ein neuer Report Bericht von Omada zeigt, dass obwohl 85 Prozent der Unternehmen KI bereits nutzen, Sicherheitslücken dabei die größte Sorge sind. Aufgrund unzureichender Reportings würden viele blind gegenüber den Risiken bleiben.

In den meisten Unternehmen gibt es mehr nicht-menschliche als menschliche Identitäten. Doch diesen fehlt es oftmals an Absicherung. Mit der Einführung von KI-Agenten verschärft sich laut Omada dieses Problem.(© putilov_denis - stock.adobe.com)
In den meisten Unternehmen gibt es mehr nicht-menschliche als menschliche Identitäten. Doch diesen fehlt es oftmals an Absicherung. Mit der Einführung von KI-Agenten verschärft sich laut Omada dieses Problem.
(© putilov_denis - stock.adobe.com)

Dass mit der fortschreitenden Einführung von Künstlicher Intelligenz auch Sicherheitsrisiken entstehen, ist kein Geheimnis mehr. Omada hat nun in seinem Bericht „State of Identity Governance 2026“ die Auswirkungen von KI auf die Identity-Security untersucht. Dabei habe sich gezeigt, dass den 577 befragten IT-Sicherheitsexperten passende Governance-Modelle und die notwendige Transparenz fehlen würden.

Reporting ist nicht ausreichend

85 Prozent der Unternehmen würden bereits agentenbasierte KI einsetzen oder sie testen. 58 Prozent würden Sicherheitslücken als größte Sorge bei der Implementierung entsprechender Systeme nennen. Gleichzeitig gebe es den Studienautoren nach Lücken in der Wahrnehmung zwischen Governance und Realität. C-Level-Befragte seien mit 48 Prozent häufiger davon über­zeugt gewesen, dass strenge Identitätskontrollen für KI-Agenten existieren würden. Sicher­heits­ver­ant­wort­li­che hingegen seien hier mit 35 Prozent wesentlich pessimistischer. Durch diese Kluft zwischen gefühlter und tatsächlicher Compliance würden sich viele Entscheider in trügerischer Sicherheit wägen.

Ein weiteres Problem, sei das unzureichende Reporting, was die nicht-menschlichen Iden­ti­tä­ten angingen. Zwar würden Unternehmen stark in ihre Identity Governance investieren und Zero-Trust-Prinzipien anwenden, doch die Abteilungen, die die Identitäten managen muss, bekomme von den Risiken nicht viel mit. Stattdessen würden Bereitstellungsgeschwindigkeit, Audit-Konformität und die Anzahl registrierter Sicherheitsvorfälle meist im Fokus der Re­por­tings stehen. Frühindikatoren für Identitätsrisiken würden zu oft zu kurz kommen. Das Mana­ge­ment kann unternehmerische Risiken dann nicht mehr vollumfänglich steuern, warnt Oma­da.

„Identität ist zum neuen Sicherheitsperimeter geworden“, sagt Lisa Berg Rydsbo, CMO bei Oma­da Identity. „Unsere Untersuchungen zeigen aber, dass viele Führungskräfte blind agieren. Un­ter­nehmen setzen KI-Agenten ein, die ihre Angriffsfläche um ein Vielfaches vergrößern, währ­end Führungskräfte nicht über grundlegende Kennzahlen zum sicheren Umgang mit Iden­ti­tä­ten verfügen. Das ist nicht nur eine Lücke im Reporting, sondern sogar eine potenzielle Go­ver­nan­ce-Krise. Offene Flanken von diesem Ausmaß haben reale Folgen für die Sicherheit, die Compliance und den Ruf des Unternehmens.“

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