Fortschrittliche Cloud-Technologien und optimierte Sicherheitsarchitekturen können dabei helfen, die Komplexität von IT-Infrastrukturen zu meistern. Und nebenbei auch für mehr Effizienz und Stabilität sorgen. Die globale Lieferplattform Delivery Hero hat vorgemacht, wie das aussehen kann.
Delivery Hero nutzt eine Cloud-basierte Plattform mit identitätsbasierten Protokollen, um den Zugriff von über 40.000 Mitarbeitenden auf alle Anwendungen in selbst gehosteten, SaaS- und Nicht-Web-Umgebungen zu sichern.
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Wenn Unternehmen schnell wachsen – vor allem durch Übernahmen – wird es mitunter kompliziert. IT-Systeme müssen integriert, ganze Abteilungen neu miteinander verzahnt, unterschiedliche Tech-Stacks sinnvoll zusammengeführt werden. Im Sinne der Geschäftskontinuität müssen bestehende Systeme während der Integration dazu unbedingt ausfallsicher und geschützt bleiben. Wachstum bringt also immer auch enorme organisatorische Herausforderungen mit sich und für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle verfolgen, sind diese ungleich höher. Durch Cloud Computing, Virtualisierung oder die schnelle Verfügbarkeit neuer Technologien hat die Vielschichtigkeit von IT-Infrastrukturen stark zugenommen. Doch es gibt Lösungen, um diese Komplexität in den Griff zu bekommen, ja, sie sogar ganz hinter einer benutzerfreundlichen Schicht zu verbergen.
Ein Unternehmen, das eine vorbildliche Wachstumsstory vorzuweisen hat, ist Delivery Hero. Gegründet 2011 in Berlin als Lieferdienst, ist es heute eine der weltweit führenden Lieferplattformen. Aktiv in etwa 70 Ländern, mit Marken wie foodora, Glovo oder foodpanda. Aus einem Start-Team von 10 Personen wurde ein globales Unternehmen mit über 40.000 Mitarbeitern – in weniger als 15 Jahren. Bei einer solchen Entwicklung waren Wachstumsschmerzen nicht zu vermeiden. Viele strategische Fusionen und Übernahmen, das Onboarding neuer Nutzer und die Integration neuer Infrastrukturen bedeuteten für die internen Teams von Delivery Hero eine zunehmende Belastung. Die Komplexität stieg immer weiter. Als der Lieferspezialist 2020 im Zuge der Covid-19-Pandemie auch noch weltweit auf Remote-Work und hybride Arbeitsmodelle umstellen musste, standen die Systeme unter erheblichem Druck und drohten angreifbar zu werden. An diesem Punkt setzte Delivery Hero dann auf eine neue IT-Architektur. Einen Service, der viele Dienste zusammenführt, die Unternehmen für die Sicherheit und den Schutz ihrer digitalen Umgebungen benötigen. Eine cloudbasierte Plattform, um eine nahtlose Verbindung, Integration und Verwaltung von Netzwerken, Anwendungen und Geräten zu ermöglichen. Flexibel, skalierbar, vor allem aber: einfach und sicher.
Cloudflare konnten Delivery Hero dabei helfen, nach und nach mehr Funktionen für Sicherheit, Performance und Entwickler auf der neuen Kontrollebene zu konsolidieren, darunter:
Sicherung des Zugriffs auf interne Ressourcen mit Zero Trust
Verbesserung von Sicherheit und Performance bei öffentlich zugänglichen Anwendungen und Websites
Optimierung der Entwicklung und Konfiguration von Anwendungen
Zuvor hatte Delivery Hero bei Remote-Zugriffen auf VPN-Lösungen gesetzt, die jedoch ineffizient in der Verwaltung und für die Nutzer zu langsam war. Heute, mit den identitätsbasierten Protokollen, braucht es nur noch rund fünf Minuten, um den Schutz einer Anwendung einzurichten. Im Laufe der Zeit wurde die Nutzung auf mehr Benutzer und mehr Anwendungen ausgeweitet, darunter wichtige Entwicklungstools und Backend-Kundensysteme. Mittlerweile nutzt Delivery Hero die neue Plattform, um den Zugriff von über 40.000 Mitarbeitenden auf alle Anwendungen in selbst gehosteten, SaaS- und Nicht-Web-Umgebungen zu sichern. Die Vorteile sind gerade für expansionsfreudige Unternehmen mit hoher Innovationskraft schlagkräftig. Neue Teams lassen sich sehr schnell an Bord holen und neue Marken unkompliziert auf die Plattform verlagern. Markteinführungszeiten für neue Produkte verkürzen sich deutlich.
Der neue Sicherheitsansatz sollte sich allerdings nicht nur auf die internen Ressourcen beschränken. In einem zweiten Schritt folgten daher die öffentlichen Schnittpunkte, wie Websites, Desktop- und kundenseitige Smartphone-Apps sowie Verwaltungsportale für Anbieter. Wegen seiner große Online-Präsenz und des hohen Transaktionsvolumens war Delivery Hero immer ein attraktives Ziel für Angreifer. DDoS-Angriffe und Bots, die Endpunkte mit Brute-Force-Methoden bedrohten, vorsätzliches, gewinnorientiertes Credential Stuffing, Kontoübernahmen und Versuche von Gutschein-, Identitäts- und Kreditkartenbetrug gegen Kunden- und Lieferantenportale sind Cyberalltag beim Lieferriesen. Auch deshalb haben wir dabei geholfen, diesen Risiken mit Web Application Firewalls, DDoS-Abwehr, DNS-Verwaltung und Bot-Management entgegenzuwirken.
Stand: 08.12.2025
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Am Ende profitiert aber vor allem der Endkunde von der cloudbasierten Kontrollplattform. Wer Pizza oder Pasta bei einer Delivery Hero Marke bestellt, sieht zwar nicht, wie die IT-Strukturen hinter dem Dienst vereinfacht und vereinheitlicht wurden. Aber er bemerkt sehr wohl, dass die Plattform stabil läuft, der Service durchgängig erreichbar ist und Bestellungen auch in Nachfragespitzen zuverlässig übermittelt werden. Vor allem letzteres spielt eine wettbewerbsentscheidende Rolle. Mit der neuen Sicherheitsarchitektur verringerte Delivery Hero auch die Latenzzeiten und reduzierte die Bandbreitenkosten des Unternehmens um etwa 90% – was Einsparungen von mehreren Petabytes pro Tag bedeutet.
Delivery Hero wird aller Voraussicht nach nicht aufhören zu wachsen. Aber die Wachstumsschmerzen werden von nun an geringer sein. Das ist vor allem für diejenigen Unternehmen eine gute Nachricht, die noch mitten in ihrer eigenen Expansionsphase stecken und nach erfolgreichen Vorbildern suchen.
Über den Autor: Stefan Henke ist RVP DACH bei Cloudflare.