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Check Point Threat Extraction PDF- und Office-Files Malware-frei

| Redakteur: Peter Schmitz

PDF- und Office-Dokumente sind neben Drive-by-Downloads die häufigste Infektionsquelle für Malware in Unternehmensnetzwerken. Grund dafür ist die Möglichkeit, beispielsweise in harmlosen PDF-Dateien JavaScripts oder Flash-Elemente einzubetten, die dann einen Exploit für eine Schwachstelle ausnutzen. Check Point bringt jetzt eine neue Lösung, die das Problem auf äußerst elegante Weise löst.

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Office- und PDF-Dokumente sind das größte Malware-Risiko für Unternehmen. Alle riskanten Bestandteile aus diesen Dateitypen vorsorglich zu entfernen ist der neue Sicherheitsansatz von Check Point Threat Extraction.
Office- und PDF-Dokumente sind das größte Malware-Risiko für Unternehmen. Alle riskanten Bestandteile aus diesen Dateitypen vorsorglich zu entfernen ist der neue Sicherheitsansatz von Check Point Threat Extraction.
(Bild: Check Point)

Angriffe entwickeln sich weiter und nehmen täglich zu, doch es sind noch immer die Dokumente, die das höchste Infektionsrisiko für Unternehmen darstellen. Dem 2014 Security Report (pdf) von Check Point zufolge haben 84 Prozent der Unternehmen 2013 ein infiziertes Dokument herunter geladen. Unternehmen müssen gegen diese Angriffe wirksamere Abwehrmaßnahmen einsetzen. Der einzige Weg, für voll umfänglichen Schutz zu sorgen, ist, Bedrohungen zu beseitigen.

Check Point Software Technologies hat mit der neuen Sicherheitslösung Threat Extraction jetzt ein neues Sicherheitskonzept eingeführt, das dafür sorgen will, dass PDF- und Office-Dokumente komplett ohne Malware im Netz verteilt werden können.

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Threat Extraction rekonstruiert Office- und PDF-Dokumente mit bekannten sicheren Elementen. Aktiver Inhalt, eingebettete Objekte und sonstiger verwertbarer Inhalt werden gleichzeitig extrahiert, dann wird das Dokument ohne potentielle Bedrohungen (also ohne aktive Inhalte) rekonstruiert und bietet 100 Prozent Sicherheit. Mit der Check Point Threat Extraction können Unternehmen sich sowohl vor bekannten als auch vor unbekannten Bedrohungen schützen. Ein Self Service System ermöglicht es Anwendern die Original-Dateien bei Bedarf dennoch vom System anzufordern, falls der aktive Inhalt oder die eingebetteten Objekte bei der Datei erwünscht sind.

„Da der traditionelle Ansatz zum Schutz vor infizierten Dokumenten, bei dem Malware gesucht und dann blockiert wird, keine absolute Sicherheit bietet, brauchen Unternehmen eine Methode, mit der sie Bedrohungen durch Malware im Vorfeld insgesamt beseitigen können“, sagt Dorit Dor, Vizepräsidentin Products bei Check Point Software Technologies. „Mit Check Point Threat Extraction können Unternehmen ihre Netzwerke nun mit einer grundlegend neuen Technologie, die sofort 100 prozentig sichere Dokumente liefert, vor Bedrohungen schützen.“

Verfügbarkeit

Check Point Threat Extraction wird als Teil eines neuen Next Generation Threat Prevention-Pakets NGTX im 2. Quartal 2015 über Check Point Partner erhältlich sein. Ein Preis ist derzeit noch nicht bekannt.

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