SugarSync unterstützt den Admin beim Security Monitoring.
(Bild: SugarSync.com)
Die Business-Version von SugarSync bietet neben einer AES-128-Verschlüsselung unter anderem einen Administrator-Dashboard. Damit lassen sich Nutzeraktivitäten auf Dateiebene nachvollziehen. Die Anwender können ihre jeweiligen Dateien mit unterschiedlichen Berechtigungen freigeben. Der Zugangsschutz sieht Passwörter mit mindestens sechs Zeichen vor.
Wuala
Wuala verschlüsselt Dateien schon vor der Übertragung.
(Bild: Wuala.com)
Die Cloud-Storage-Lösung Wuala setzt mit der Verschlüsselung bereits vor der Datenübertragung in der Cloud an. Dazu muss ein Client herunter geladen werden, der für Windows, Mac, iPhones und Android-Smartphones verfügbar ist. Die Business-Version bietet unter anderem eine Nutzer- und Berechtigungsverwaltung sowie die Definition von Nutzergruppen.
Eigener Schutzbedarf entscheidet
Der Tisch ist reich gedeckt mit Cloud-Speicherlösungen für Unternehmen. Weitere Beispiele sind unter anderem SafeSync for Business, Livedrive for Business oder CloudSafe. Gerade die geforderte Passwortstärke unterscheidet sich bei den Cloud-Storage-Lösungen. Hier sollte das Anwenderunternehmen lieber das geforderte Soll übererfüllen, insbesondere wenn keine Zwei-Faktor-Authentifizierung vorgesehen ist.
Welche Lösung letztlich die richtige ist, kommt insbesondere auf die eigene Risikobewertung und den ermittelten Schutzbedarf an, also darauf, welche Art von Daten in die Cloud wandern soll. Befinden sich personenbezogene Daten darunter, sollte insbesondere auch an die Datenschutzvorgaben gedacht werden, die die Aufsichtsbehörden bei ihren Prüfungen zugrunde legen.