Cloak Ransomware Deutsches Unternehmen Neovita von Ransomware-Gruppe Cloak gehackt

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Den Daten des Threat-Intelligence-Anbieters Threatmon zufolge wurde der Kosmetikhersteller Neovita auf die Data-Leak-Seite der Ransomware-Gruppe Cloak aufgenommen. In Deutschland scheint Cloak besonders aktiv zu sein.

Auf der Leak Site der Ransomware-Gruppe Cloak finden sich Cyberanalysten zufolge Daten des deutschen Kosmetikherstellers Neovita.(Bild:  ImageFlow - stock.adobe.com)
Auf der Leak Site der Ransomware-Gruppe Cloak finden sich Cyberanalysten zufolge Daten des deutschen Kosmetikherstellers Neovita.
(Bild: ImageFlow - stock.adobe.com)

Wie die Sicherheitsforscher von Threatmon über X bekanntgaben, wurde der Kosmetikanbieter Neovita von der Ransomware-Bande Cloak angegriffen. Am 28. Januar 2025 hätten die Cyberkriminellen das Unternehmen im Darkweb der Liste ihrer Opfer hinzugefügt.

Nachdem die Ransomware-Attacke von der Threatmon-Plattform entdeckt wurde, bestätigten die Analysten gegenüber Security-Insider, dass Cloak am 28. Januar 227 Gigabyte an Daten von Neovita veröffentlicht hat. Wie die Akteure sich Zugriff auf die Systeme ihres Opfers verschaffen konnten und wie hoch die Lösegeldforderung war, sei bisher nicht bekannt. Gegenüber Security-Insider gab Neovita kein Statement ab.

Über Cloak

Dem Cybersicherheitsanbieter Sentinelone zufolge, betreibt die Ransomware-Gruppe Cloak seit August 2023 eine Leak-Webseite, auf der sie gestohlene Daten ihrer Opfer veröffentlichen und zum Verkauf anbieten. Zudem stellten die Analysten fest, dass die Gruppe die Malware „Good Day“ verwendet, eine Ransomware aus der „ARCrypter“-Familie, welche in bei ihren Angriffen individuelle TOR-basierte Opferportale für jedes Ziel verwende.

Cyberint, einem Unternehmen, welches Attack Surface Management anbietet und 2024 von Check Point übernommen wurde, zufolge hat Cloak bereits auf 23 Datenbanken kleiner und mittlerer Unternehmen zugegriffen. Die Analysten gehen davon aus, dass die Akteure hinter Cloak sich den Zugang auf die Systeme ihrer Opfer von Initial Access Brokern (IAB) einkaufen. Außerdem sei Deutschland der Data Leak Site zufolge das am meisten attackierte Land.

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