XDR Roundup 2024 Anzahl der Ransomware-Bedrohungen vervierfacht

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Ransomware-Bedrohungen haben sich im Jahr 2024 vervierfacht. Das zeigt jährliche Auswertung zu XDR-Erkennungs- und Vorfalldaten von Barracuda Networks. Der Anstieg ist wahrscheinlich auf zahlreiche Ransomware-as-a-Service (RaaS)-Aktivitäten zurückzuführen.

Eine Auswertung von Barracuda Networks zeigt: 2024 hat sich die Anzahl der Ransomware-Bedrohungen vervierfacht.(Bild:  Westlight - stock.adobe.com)
Eine Auswertung von Barracuda Networks zeigt: 2024 hat sich die Anzahl der Ransomware-Bedrohungen vervierfacht.
(Bild: Westlight - stock.adobe.com)

Top fünf der Entdeckungen von Barracuda Managed XDR in 2024(Bild:  Barracuda Networks)
Top fünf der Entdeckungen von Barracuda Managed XDR in 2024
(Bild: Barracuda Networks)

„Barracuda Managed XDR“ hat 2024 11 Billionen IT-Ereignisse und eine Million potenzieller Risiken sowie Tausende von Vorfällen erkannt. Die Threat-Analysten von Barracuda haben auf Basis dieser Datensätze die häufigsten Methoden identifiziert. Die fünf häufigsten Bedrohungen zeigen, wo Bedrohungsakteure Schwachstellen erwarten.

Dazu gehört Netzwerkdatenverkehr, der von bösartigen oder ungewöhnlichen IPs sowie Geostandorten stammt. Außerdem haben die Analysten verdächtige Anmeldungen bei Microsoft 365 „Impossible Travel“ entdeckt.

Bei diesen sind zwei aufeinanderfolgende Anmeldungen bei demselben Konto geografisch zu weit voneinander entfernt, um beide legitim zu sein. Eine weitere Entdeckung sind massenhafte Passwort-Spray-Angriffe. Dabei wird versucht, ein Konto mit bekannten oder häufigen Kombination erfolgreich zu kompromittieren.

E-Mail-Bedrohungen gehören ebenfalls zu den häufig entdeckten Methoden. Das zeigt das wachsende Risiko durch Phishing-Versuche. Akteure nutzen für diese Angriffe Phishing-as-a-Service (PhaaS)-Plattformen.

Weitere erkannte Bedrohungen sind:

  • unzureichende Authentifizierungsmaßnahmen für Anmeldungen in Nutzerkonten,
  • schwache Passwortrichtlinien,
  • mangelnde Aufklärung hinsichtlich Social Engineering,
  • unzureichend geschützte VPNs,
  • und schlecht verwaltete Nutzung von Remote-Desktop-Protokollen.

Ransomware-Bedrohungen

Die Anzahl der Ransomware-Bedrohungen hat sich im Jahr 2024 vervierfacht. Dies ist auf die zunehmende Verfügbarkeit und Nutzung von RaaS-Plattformen zurückzuführen. Die Daten der Barracuda-Networks-Studie zeigen, wie Angreifer ungeschützte Endgeräte und Zugriffspunkte identifizieren und ausnutzen.

Sie basieren auf der Erkennung von Tools, Techniken oder Verhaltensweisen, die auf einen Ransomware-Angriff hinweisen. Diese Informationen verdeutlichen die Methoden der Angreifer.

Anzahl der Ransomware-Bedrohungen in 2024(Bild:  Barracuda Networks)
Anzahl der Ransomware-Bedrohungen in 2024
(Bild: Barracuda Networks)

Die Daten von Barracuda verdeutlichen darüber hinaus die Geschwindigkeit, mit der Cyberangriffe im Jahr 2024 durchgeführt wurden. Fortschritte in den Bereichen Sicherheits-Tools und -strategien führten dazu, dass Eindringlinge in Netzwerke einfacher und schneller erkannt und entfernt werden konnten.

Die Bedrohungsakteure haben darauf reagiert, indem sie ihre Angriffe beschleunigt haben. Die Erkennungsdaten von Barracuda Managed XDR und weitere Beispiele aus dem Jahr 2024 zeigen, wie diese beiden Entwicklungen im Vergleich ablaufen könnten.

(ID:50324893)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zur IT-Sicherheit

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung