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Gute Planung – schlechte Umsetzung in Sachen eDiscovery

Regeln zur Datenvorratshaltung – da sind sie ja …

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Firmen zum Thema

Mehr als die Hälfte der Firmen löscht nie

Die Umfrage bestätigt auch, dass Firmen Informationen länger als nötig speichern und sie innerhalb der rechtlichen Aufbewahrungspflichten eher als Sicherungskopie in Backups als in Archiven für Legal Holds bereithalten. Das reduziert die Effizienz bei ESI-Anfragen.

36 Prozent der in Unternehmen gespeicherten Daten müssten nicht gespiegelt werden. Die Befragten sagten, dass ebenfalls 36 Prozent der Backup-Daten aus Gründen des Prozessrisikos gar nicht aufbewahrt werden sollten.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen hebt Daten unbegrenzt auf: 57 Prozent löschen niemals Daten aus ihrem Backup-Speicher, der für die Erfüllung der rechtlichen Aufbewahrungsfristen vorgesehen ist. Diese Rate lag 2011 noch bei 42 Prozent und verschlechtert sich. Noch dazu führen 89 Prozent der Firmen routinemäßig Legal Holds in ihren Backups durch, auf die nicht auf dieselbe Art und Weise wie auf Archive zugegriffen werden kann.

Wem drohen Strafen?

Erwartungsgemäß haben Datenschutzgesetze und –regulierungen spürbaren Einfluss auf Unternehmen. So gaben 50 Prozent der befragten Organisationen an, dass diese Vorgaben ihre Pläne zur Archivierung und eDiscovery beeinträchtigen.

Es drohen Konsequenzen.
Es drohen Konsequenzen.
(Quelle: Symantec)
Jedoch gibt es weitere Gründe, warum sie elektronische Daten sammeln: Rechtsstreitigkeiten (66 Prozent), interne Untersuchungen (49 Prozent) und interne Compliance-Projekte (44 Prozent), Erfüllung von internationalen (44 Prozent) und nationalen (42 Prozent) Gesetzen, behördliche Anfragen und Untersuchungen (43 Prozent) und öffentliche Informationsanfragen (35 Prozent).

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