Identity Crisis von Rubrik Zero Labs KI-Agenten – Bedrohung durch Nicht-menschliche Identitäten nehmen zu

Quelle: Rubrik 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

KI-gesteuerte Identitäten und Social Engineering stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Laut Rubrik verlieren viele das Vertrauen in ihre Fähigkeit zur Wiederherstellung nach Angriffen.

Nicht-menschliche Identitäten wie KI-Agenten machen das Identitätsmanagement komplexer – und Angriffe erfolgreicher.(Bild: ©  JovialFox - stock.adobe.com)
Nicht-menschliche Identitäten wie KI-Agenten machen das Identitätsmanagement komplexer – und Angriffe erfolgreicher.
(Bild: © JovialFox - stock.adobe.com)

Laut dem aktuellen Report „Identity Crisis“ von Rubrik Zero Labs wächst die Bedrohung durch Identitätsangriffe massiv. Fast 90 Prozent der befragten Unternehmen weltweit, in Deutschland 86 Prozent, sehen den Ausbau ihrer Identitätssicherheit als zentrale Maßnahme. KI-Agenten am Arbeitsplatz sorgen dabei für neue, schwer kontrollierbare Angriffspunkte: Nicht-menschliche Identitäten (NHIs) nehmen rapide zu und übersteigen laut Branchenanalysen inzwischen die Zahl menschlicher Nutzer um das 82-Fache.

Gleichzeitig plant die Mehrheit der Organisationen Investitionen in Fachkräfte für Identitätsmanagement und den Wechsel ihrer IAM-Anbieter. In Deutschland sind es 70 Prozent. Das ist vergleichsweise ein niedriger Wert. Als Hauptgründe gelten Sicherheitsbedenken und Integrationsprobleme.

Angriffe verlagern sich auf digitale Identitäten

Mehr als die Hälfte der globalen Befragten rechnet im kommenden Jahr mit Angriffen, die auf KI-basierte Agenten zurückgehen. In Deutschland teilen nur 38 Prozent diese Einschätzung, was auf ein noch unzureichendes Risikobewusstsein hinweist.

Rubrik betont die Notwendigkeit, nicht nur Be­nut­zer­kon­ten abzusichern, sondern auch NHIs wie automatisierte Services und KI-Agenten aktiv zu schützen. Ohne passende Governance-Strukturen droht ein Kontrollverlust über privilegierte Zugänge und sensible Daten.

Recovery-Fähigkeit sinkt deutlich

Ein zentrales Ergebnis der Studie: Das Vertrauen in schnelle Wiederherstellung nach Cyberangriffen sinkt. Nur noch 32 Prozent der Befragten in Deutschland glauben, sich innerhalb von 12 Stunden vollständig erholen zu können. 2024 lag der weltweite Wert noch bei 43 Prozent.

Zugleich berichten 82 Prozent der deutschen Unternehmen, im Falle eines Ransomware-Vorfalls ein Lösegeld gezahlt zu haben. Die Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit robuster Recovery-Konzepte, insbesondere für Identitäten, die zunehmend als primäres Ziel von Angriffen fungieren.

Identity Resilience wird zur Kernstrategie

Rubrik warnt: Herkömmliche IAM-Werkzeuge reichen nicht aus, um das moderne Angriffsbild zu adressieren. Unternehmen brauchen eine ganzheitliche Identity-Resilience-Strategie, die menschliche und nicht-menschliche Identitäten gleichermaßen umfasst.

Die zunehmende Integration von KI und die Verbreitung agentischer Identitäten verschieben die Verantwortung für Sicherheit stärker auf die Architektur und Governance von Iden­ti­täts­sys­te­men – eine Entwicklung, die laut Rubrik von CIOs und CISOs dringend priorisiert werden muss.

(ID:50666300)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zur IT-Sicherheit

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung