Security Awareness 4 Basis-Tipps gegen Social Engineering

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Jedes zweite Unternehmen hat im vergangen Jahr einen Social-Engineering-Angriff erlebt. Zeit also, die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen gegen Social Engineering aufzufrischen.

Regelmäßige Schulungen, klare Prozesse und umfassende Sicherheitslösungen schützen Unternehmen vor Social Engineering.(Bild:  alphaspirit - stock.adobe.com)
Regelmäßige Schulungen, klare Prozesse und umfassende Sicherheitslösungen schützen Unternehmen vor Social Engineering.
(Bild: alphaspirit - stock.adobe.com)

Ein Anrufer aus der IT-Abteilung, der das Passwort für ein PC-Update braucht, eine E-Mail aus der Vorstandsetage mit Link zu einer Website oder eine verzweifelte SMS der Kollegin, die nicht auf ihren Rechner zugreifen kann – dahinter könnten Cyberkriminelle stecken, die Informationen für einen Angriff sammeln. Über Social Engineering versuchen Cyberkriminelle Mitarbeitende zu manipulieren, damit diese vertrauliche Unternehmensdaten preisgeben.

45 Prozent der befragten Unternehmen haben in den vergangenen 12 Monaten einen Social-Engineering-Angriff erlebt.(Bild:  Bitkom)
45 Prozent der befragten Unternehmen haben in den vergangenen 12 Monaten einen Social-Engineering-Angriff erlebt.
(Bild: Bitkom)

Laut Bitkom kam es innerhalb eines Jahres fast in jedem zweiten Unternehmen (45 Prozent) zu solchen Vorfällen. Davon berichten 30 Prozent der Befragten von vereinzelten Versuchen, 15 Prozent sogar von häufigen. Das sind Ergebnisse einer Befragung von 1.003 Unternehmen ab zehn Beschäftigten im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Durch Social Engineering versuchen Cyberkriminelle zum einen, sich Zugangsdaten zu IT-Systemen zu verschaffen. Zum anderen kann es zunächst einmal nur darum gehen, wichtige Informationen zu sammeln, etwa Namen der direkten Vorgesetzten oder eingesetzte Software. Auch solche Angaben können dabei helfen, einen weiteren Social-Engineering-Angriff vorzubereiten oder eine Cyberattacke durchzuführen“, erklärt Felix Kuhlenkamp, IT-Sicherheitsexperte bei Bitkom.

Maßnahmen gegen Social Engineering

Bitkom gibt vier Tipps, wie sich Unternehmen gegen Social Engineering wappnen können:

  • Regelmäßige Schulungen durchführen: Unternehmen sollten regelmäßige Schulungen durchführen, um Mitarbeitende für die Gefahren von Social Engineering zu sensibilisieren. Dabei sollten sie lernen, verdächtige Nachrichten oder Anfragen zu erkennen und zu melden.
  • Prozesse klar definieren und sicher gestalten: Unternehmen sollten Richtlinien festlegen, welche Informationen auf welchem Weg – etwa telefonisch oder per Mail – weitergegeben werden dürfen und welche zum Beispiel nie, etwa Passwörter. Zudem sollten doppelte Sicherheitsmechanismen, wie das Prüfen und Bestätigen von Überweisungen oder sensiblen Entscheidungen durch mindestens zwei oder mehr Personen in verschiedenen Unternehmensbereichen implementiert werden. So lassen sich die Risiken durch Manipulationen von Einzelpersonen oder unbefugte Zugriffe stark minimieren.
  • Multi-Faktor-Authentifizierung verwenden: Eine Multi-Faktor-Authentifizierung, bei der neben dem Passwort zum Beispiel auch ein Code auf dem Smartphone oder eine Keycard benötigt werden, erschwert die Nutzung von Informationen, die durch Social Engineering erbeutet wurden. Angreifer können dadurch nicht so leicht in die IT-Systeme eindringen.
  • Moderne IT-Sicherheitssoftware einsetzen: Grundsätzlich sollten Unternehmen Sicherheits-Software wie Spam-Filter oder Anti-Phishing-Software nutzen, um zumindest einfache Angriffe herauszufiltern. Daneben können spezielle Systeme eingesetzt werden, um ungewöhnliche Aktivitäten im eigenen Netzwerk zu entdecken, die auf Social-Engineering-Angriffe hindeuten. Künstliche Intelligenz und Anomalie-Erkennung bemerken in vielen Fällen verdächtiges Verhalten und lösen rechtzeitig Alarm aus.

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