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Safestick USB-Speicher schützt sich selbst

Sichere USB-Sticks für den Unternehmenseinsatz

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Firma zum Thema

Problemlose und schnelle Inbetriebnahme

Bei unserem Test installierten wir den Stick zuerst an einem Rechner der mit Windows Vista ausgestattet war. Nach der Scan-Zeit des USB-Ports durch das Betriebssystem meldet Vista, wie auch bei anderen USB-Geräten, dass es ein neues Gerät am USB-Anschluss erkannt hat, das nun betriebsbereit sei. Anschließend finden wir zwei Laufwerke im Dateimanager des Betriebssystems. Eines davon wird als Wechseldatenträger und das zweite als CD-ROM eingebunden.

Auf der CD-ROM-Partition des Stick befindet sich die Software zur Freischaltung des Zugriffs. Sofern man die Autostart-Funktion für das Laufwerk aktiviert hat, wird diese Partition nach dem Einstecken des Sticks automatisch gestartet. Das Startprogramm öffnet dann einen Dialog, der zur Eingabe eines Passworts auffordert.

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Zugriff nur mit Passwort

Die zweite Partition mit dem Wechseldatenträger ist zur Ablage der Benutzerdaten vorgesehen. Diese Partition ist nur dann verfügbar, wenn die Abfrage des Passworts erfolgreich durchlaufen ist. Andernfalls ist kein Zugriff auf die hier hinterlegten Inhalte möglich. Um Brute Force Attacken keine Angriffsmöglichkeit zu geben, werden die fehlerhaften Login-Versuche mitgezählt. Nach 20 Fehlversuchen wird der Stick gesperrt und muss resetted werden. Dabei werden alle Daten auf dem Stick gelöscht und es wird ein neuer Zugriffsschlüssel generiert.

Bei dem im Test verwendeten 2 GByte-Stick waren auf dieser 2. Partition die Dokumentation und weitere Programm abgelegt. Der Nettoumfang für die Daten beläuft sich damit bei dem 2 GByte Stick auf knapp 1,9 GByte, der Rest wird vom Programm auf der CD-ROM-Partition belegt. Laut Aussage des lokalen Vertriebspartners ist der Stick in unterschiedlichen Speicherausbaustufen bis derzeit maximal 64 GByte verfügbar. Damit lassen sich auch größere Datenmengen sicher ablegen und transportieren.

Ist der Stick durch das Passwort entsperrt, so lassen sich auf ihm Daten hinterlegen oder davon einlesen. An dieser Stelle ist keine Unterschied zu den normalen USB-Sticks erkennbar. Die gesamte Verschlüsselung der Inhalte passiert im Hintergrund und ohne Zutun des Benutzers.

Automatische Sperre bei Inaktivität

Die Kopieroperationen sind sehr einfach per Drag-und-Drop durchführbar. Auch das Entfernen des Sticks, ohne ihn beim Betriebssystem abzumelden, beeinträchtigte die nachfolgende Funktion nicht. Dennoch sollte man aber kein USB-Speichergerät während eines Schreib- oder Lesezugriffs vom Rechner abziehen, sondern den Stick immer vorher ordnungsgemäß abmelden.

Um zusätzliche Sicherheit zu bieten, sperrt Safestick nach einigen Minuten den Zugriff auf den Speicher, falls keine Zugriffe erfolgten. Diese Zeit ist direkt im Menü der Verwaltungssoftware einstellbar. Ferner lässt sich hier auch das Passwort für den Zugriff bestimmen. Weitere Konfigurationsoptionen werden für den lokalen Zugriff auf den Stick nicht verlangt oder benötigt.

Seite 3: Zentrale Verwaltung durch die SafeConsole

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