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Safestick USB-Speicher schützt sich selbst

Sichere USB-Sticks für den Unternehmenseinsatz

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Zentrale Verwaltung durch die SafeConsole

Bei der bis dato beschriebenen Einsatzkonfiguration des Safestick handelt es sich um eine Variante, die alleine durch den Benutzer verwaltet wird. Daneben steht aber auch eine zentrale Verwaltungskonsole bereit. Sie wird als SafeConsole bezeichnet und ermöglicht eine zentrale Verwaltung aller, im Unternehmen befindlichen Safesticks und deren Benutzerrechte.

Da die Verwaltung der Benutzer und ihrer Rechte durch das Active Directory abgebildet wird, benötigt dieser Rechner auch Zugang zum Microsoft Verzeichnisdienst. Im Test machten wir uns nun daran, die SafeConsole auf einem Windows XP Rechner einzurichten Diese ist ebenso schnell passiert. Anschließend erprobten wir auch dessen Logik und Funktionen.

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Rollenbasiert Verwaltung durch Active Directory-Integration

Die zentrale Verwaltungskonsole erweitert die Möglichkeiten des USB-Gerätes. Sie unterscheidet dabei nach drei unterschiedlichen Benutzergruppen: den Administratoren, dem Manager und dem Supportpersonal. Durch das AD erfolgt mittels der SafeConsole eine Zuordnung der Anwender zu den Sticks. Durch SafeConsole wird ein USB-Stick dabei an einen Benutzer gebunden. Die gesamte Verwaltung allerdings kann aus Gründen der Vereinfachung auf der Ebene einer Organisationseinheit des AD erfolgen. Dabei lassen sich Passwortvorgaben, Zugriffe und dergleichen zentral von der Konsole verwalten. Zu den hier einstellbaren Konfigurationen gehören unter anderen weiteren Optionen für die Nutzung und Änderungsrate der Passworte, dessen Wiederherstellung und auch der Timer, der die automatische Sperrung bewirkt.

Der Passwort-Reset ermöglicht eine Zurücksetzten des Passworts ohne Datenverlust, falls der Anwender sein Passwort verliert. Alle Einstellungen und Änderungen an der Konfiguration werden in einem Audit-Log protokolliert. Zusätzlich lassen sich Zertifikate passwortgeschützt und verschlüsselt speichern um so z.B. den Zugriff auf dem Safestick über Zertifikate ohne Passwort zu erlauben oder um den Datenzugriff auf andere USB-Sticks von Safestick zu ermöglichen. Ferner lässt sich die Nutzung des Sticks in das Single-Sign-On des Netzwerks integrieren. Über das WebLogin können die Zugangsdaten z.B. auf geschützte Webseiten des Unternehmens sicher hinterlegt werden und über ein Menu sofort aufgerufen werden. Wichtige Dateien lassen sich automatisch auf alle Safesticks kopieren. Ein verlorener Safestick lässt sich auch über das Internet sperren oder zurücksetzen.

Um Safestick im größeren Stil im Unternehmen einzuführen, sollte vorher auf einem Geräte die SafeConsole eingerichtet werden. Anschließend werden die Speicher-Sticks an die Mitarbeiter verteilt. Wenn diese die Sticks in den USB-Port stecken, so baut die Software auf dem Stick ein Verbindung mit dem Managementserver auf, durch den sie konfiguriert werden.

Fazit

Safestick schützt vor Datenverlust auf USB-Sticks. Die integrierte Verschlüsselung macht dabei den Rollout von Software auf den Zielsystemen überflüssig. Gleichzeitig erlaubt aber die dazu passende Konsole eine zentraler Verwaltung aller USB-Sticks und den zugehörigen Benutzerrechten. Wer ohnehin plant, USB-Stick einzusetzen, findet in Safestick ein interessante Variante mitsamt den passenden Verwaltungstools.

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