Safestick USB-Speicher schützt sich selbst

Sichere USB-Sticks für den Unternehmenseinsatz

15.04.2009 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Peter Schmitz

Nur in verschlüsselter Form sollten USB-Sticks in Unternehmen überhaupt eingesetzt werden.
Nur in verschlüsselter Form sollten USB-Sticks in Unternehmen überhaupt eingesetzt werden.

USB-Sticks gehören längst zum IT-Alltag in Unternehmen. Daten, Dokumente, Kalkulationen oder ganze Kundendatenbanken lassen einfach und schnell ablegen um sie später mobil zu nutzen. Genau das birgt aber Gefahren, denn schnell ist ein solcher Stick verloren oder gestohlen und mit ihm die wertvollsten Daten des Unternehmens. Um die Gefahr des Datenverlustes zu reduzieren bietet sich der Einsatz von Verschlüsselungshilfen an, wie beispielsweise die hier vorgestellte Variante von Safestick.

Der USB-Anschluss der Rechner erlaubt eine schnelle Anbindung jeglicher Geräte. Zu den wichtigsten gehören dabei die Speicher-Sticks. Im Nu wird damit jeder Rechner um einen flexiblen Massenspeicher erweitert. Deren Kapazitäten reichen bereits heute aus, um ganze Datenbanken oder Dateiverzeichnisse mit Tausenden von Dokumenten darauf abzulegen.

64 GByte Sticks sind im Frühjahr 2009 für gut Euro 100 zu erwerben. Schon bald wird die 100 GByte-Grenze überschritten sein. Diese riesigen Speichervolumen bergen aber auch das Risiko des Datenverlustes oder Diebstahl, denn die ansonsten so flexiblen USB-Sticks sind klein und handlich und passen somit in jede Hosentasche. Sie lassen sich damit relativ unbemerkt in Betrieb nehmen und transportieren.

Gleichzeitig allerdings können sie sehr leicht verlorengehen oder gestohlen werden. Daher sollte eine Datenverschlüsselung bei Speichermedien dieser Art selbstverständlich sein. Dazu bietet der Markt Produkte mit unterschiedlicher Technik an. Eines dieser Modelle ist die Verschlüsselungssoftware auf den Benutzergeräten zu hinterlegen. Dies erfordert allerdings vor jeder Nutzung eines Sticks die Installation der Software auf dem jeweiligen Gerät.

Dabei ist es aber nicht möglich, den Stick auf einem Gerät, das nicht mit dieser Software ausgestattet ist, zu benutzen. Die andere Variante ist jene, bei der der Stick seine Verschlüsselungssoftware selbst mitbringt. Hierbei wird keine weitere Lizenz für eine separat zu installierende Software notwendig und auch der Rollout der Verschlüsselungssoftware vor der Benutzung entfällt.

Der Stick trägt die Sicherheit schon in sich

Dies ist auch die Variante die Safestick von Blockmaster verwendet. Der USB-Stick trägt die Vorkehrung für seine Sicherheit bereits in sich. Durch eine integrierte hardwarebasierte Verschlüsselung mit 256 Bit AES, sind die Daten vor fremden Zugriffen sicher. Darüberhinaus sichert die Software auch die Kommunikation des Rechners zum USB-Stick mit RSA 1024 ab. Beides passiert durch die Firmware auf dem Stick. Die vorherige Installation von Software auf dem Rechner entfällt dabei.

Als Systemvoraussetzung für den Einsatz des USB-Drives gibt der Hersteller an, dass es sich dabei um ein Windows-Betriebssystem ab der Version Windows 2000, Servicepack 4 bis hin zu allen nachfolgenden Windows-Versionen, einschließlich Windows Vista, handeln kann. Für die Zukunft ist auch eine Version für das Mac OS geplant. Für diesen Test haben wir den Stick in Verbindung mit Windows Vista und Windows XP verwendet.

Seite 2: Problemlose und schnelle Inbetriebnahme

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