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Schicke Smartphones, bunte Apps
Sind sich die Hersteller dieser Gefahren bewusst? Auf dem diesjährigen Mobile World Congress (MWC) in Barcelona zeigten die Großen und Kleinen der Telekommunikationsbranche auch in diesem Jahr wieder, was sie an neuen Mobiltelefonen, Apps und weiteren nützlichen Helfern konzipiert und produziert haben. Was auch diesmal wieder auffällt: Funktionalität, Design und Technologie stehen hoch im Kurs, wenn es um die Features der vorgestellten Geräte und Applikationen geht.
Aber auch das Sicherheitsbewusstsein ist bei vielen dieser Hersteller zu einem Kernthema geworden. Hervor stechen Programme, die das private Mobiltelefon oder Tablet zu einem sicheren Kommunikationsmittel für den geschäftlichen Alltag machen. Sie ermöglichen es, Dokumente, E-Mails, Kontakte und Termine in einem einzigen Programm zu bearbeiten und zu speichern und stellen damit quasi die komplette Büro-Arbeitsumgebung in einer App bereit. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung garantiert dem Nutzer Sicherheit für sämtliche Firmendaten. Einer der Vorteile für die Administration ist, dass diese Applikation nahtlos in die IT-Landschaft des Unternehmens integriert werden kann.
Paradigmenwechsel im Sicherheitsbewusstsein

Einig waren sich auf dem Kongress die Beteiligten darin, in Zukunft verstärkt drei Hauptziele zu identifizieren und zu verfolgen: Erstens Absichern der Businessapplikationen, echte E-Mail Verschlüsselung zu ermöglichen, und ein Security-Brainwork als Schnittstelle zu anderen Lösungen zu schaffen. Der Anfang ist bereits gemacht, denn Applikationen wie beispielsweise SecurePIM des Herstellers Virtual Solution erfüllen diese Anforderungen schon jetzt. Am Bayerischen Gemeinschaftsstand präsentierte das Unternehmen seine Mobile App, deren Leistungsmerkmale die geforderten Eigenschaften aufweist. Und hierbei muss der Nutzer nicht auf Technologie aus Fernost oder den USA vertrauen: die Sicherheits-App ist komplett Made in Germany. Das zeigt, dass die Informationstechnologie und Telekommunikation hierzulande bereits bestens aufgestellt ist.
Trotz aller ausgereiften Sicherheitstechnologie: Ein unkalkulierbares Risiko ist der Verlust des mobilen Gerätes. Laut eines Berichts des Umfrageinstituts YouGov verlieren rund 22 Prozent aller Firmenhandy-Besitzer ihren mobilen Begleiter; bei den Privatnutzern sind es immerhin noch 15 Prozent . Auf einem ungesicherten Smartphone oder Tablet sind sämtliche geschäftsrelevanten Daten dann für Unbefugte problemlos einsehbar. Jeder E-Mail-Verkehr, alle gespeicherten Daten und sämtliche Kalendereinträge wären zu diesem Zeitpunkt ungeschützt. Was es bedeutet, wenn derart sensible Daten in falsche Hände geraten, ist immer wieder Thema entsprechender Medienberichte. Gestohlene Kreditkarten- und Bankdaten, Inhalte aus betriebsinternen Nachrichten oder persönliche Informationen, die auf die wirtschaftlichen Verhältnisse eines Unternehmens schließen lassen, können in falschen Händen einen hohen Schaden mit sich bringen. Ziel ist es also, die Handhabung einer Sicherheitsapplikation einfach zu gestalten, gleichzeitig aber jegliche sicherheitsrelevanten Aspekte zu beachten und den Zugriff kontrollierbar und dedizierbar zu machen. Bei Verlust darf der Zugriff auf sensible Daten unter keinen Umständen möglich sein. Im besten Fall lassen sich diese sich per Remotecontrol-Befehl löschen.
Das schwächste Glied in der Sicherheitskette beim Umgang mit schützenswerten Daten ist immer noch der Mensch. Die diffizilste Technologie, die leistungsfähigsten Mobiltelefone und auch die beste Software nutzt nichts, wenn sie nicht korrekt bedient werden. Und nur wenn sich alle Betroffenen der Gefahren bewusst sind, die durch Hacker und Spähangriffe drohen, können sie probate Gegenmaßnahmen planen und umsetzen. Die Industrie ist bereits vorbereitet, nun braucht es ein Umdenken beim Anwender.
* Thomas Schmidt ist Director Marketing bei Virtual Solution.
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