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Keynote zur „Entnetzung“ auf der IT-Security Management & Technology Conference 2014

Sicherheit durch Neustrukturierung unserer Netzwerke

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In allen IT-Bereichen fehlen die Spezialisten

Cyberwar und Cybercrime sind drastische Entwicklungen – und Deutschland fehlt es in allen Bereichen an Spezialisten. IT-Forensiker, IT-Analysten und IT-Abwehrspezialisten sowie hochspezialisierte Programmierer sind Mangelware. Bis heute gibt es keinen Vorstoß der Politik oder der großen Universitäten hier endlich neue Berufsbilder zu schaffen.

Nur vereinzelt wird durch kleine Ausbildungszentren versucht, etwas für unseren IT-Nachwuchs zu tun. Schauen wir über unsere Landesgrenzen können wir zum Beispiel von Frankreich viel lernen, dort gibt es seit Jahren schon Universitäten, die fähige Studenten zu Cyberwar Soldaten und –Polizisten ausbilden. Haben wir angesichts dieser Entwicklungen noch wirklich eine Chance?

„Entnetzung“ als erste Stufe zu mehr Sicherheit?

Dieser Frage werde ich in meinem Vortrag auf der IT-Security Management & Technology Conference 2014 nachgehen. Ich plädiere für die „Entnetzung“ als eine Möglichkeit einer neuen Struktur für unsere IT-Netzwerke. Damit können wir Zeit gewinnen, bis wir mit neuen Strategien und Produkten – am liebsten „Made in Germany“ – unsere IT-Netzwerke wieder besser vor Angriffen schützen können.

Entnetzung bedeutet allerdings nicht – wie nun der eine oder andere vielleicht meinen mag – das Kappen von Leitungen und damit verbunden einen Kommunikationsverlust. Vielmehr verstehe ich darunter einen Umbau, eine neue Struktur für die IT-Netzwerke und damit ein Überdenken, was wirklich mit dem Netz verbunden werden muss und was nicht.

Im Vortrag erfahren Sie mehr über aktuelle Gefahren in der IT und sehen Beispiele aus der Praxis. Ich werde auf neue Vorfälle und Abläufe von Angriffen eingehen, unter anderem auf „Advanced Persistent Threats“, also „Fortschreitende andauernde Bedrohungen“.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem „Paradigmenwechsel in der IT-Security“: Früher wollten die Angreifer auffallen, heute versuchen sie, so lange wie möglich unentdeckt zu bleiben. Genau dieser Umstand verschärft die Situation, der besonders die Mittelstands- und Kleinbetriebe fast hilflos gegenüberstehen. Es ist Zeit zu lernen, wie sie aus diesem Brennpunkt herauskommen können.

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