Arbeitsstationen von HP anfällig für Malware Sicherheitslücke im BIOS von HP-PCs

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Eine Sicherheitslücke in AMI-BIOS-Systemen ermöglicht Angreifern Malware auf HP-PCs einzuschleusen. Ein Update steht bereits zur Verfügung und sollte schnellstmöglich installiert werden.

Die Schwachstelle CVE-2024-4143 betrifft HP-Systeme mit AMI BIOS und ermöglicht es Angreifern, durch Buffer Overflow beliebigen Code auf dem Zielsystem auszuführen.(Bild:  temp-64GTX - stock.adobe.com)
Die Schwachstelle CVE-2024-4143 betrifft HP-Systeme mit AMI BIOS und ermöglicht es Angreifern, durch Buffer Overflow beliebigen Code auf dem Zielsystem auszuführen.
(Bild: temp-64GTX - stock.adobe.com)

Die Schwachstelle CVE-2024-4143 betrifft PCs von HP. Angreifer können über die Lücke Malware einschleusen. HP stellt bereits Updates zur Verfügung. Die Sicherheitslücke kann von einem lokalen Angreifer mit hohen Privilegien und ohne Benutzereingriff ausgenutzt schließen. Ein SoftPaq-Status für die betroffenen PCs gibt an, ob ein Update verfügbar, in Arbeit oder aus technischen Gründen nicht verfügbar ist. Für betroffene Consumer-Desktops hat HP eine Liste der SoftPaqs bereitgestellt, die die Sicherheitslücke beheben. Einige Systeme werden noch untersucht oder das SoftPaq befindet sich in der Entwicklung.

Buffer Overflow auf HP-PCs möglich

Die Schwachstelle CVE-2024-4143 betrifft Systeme mit AMI BIOS und ermöglicht es Angreifern, durch Buffer Overflow beliebigen Code auszuführen. Dieser Fehler liegt in der unsicheren Handhabung von Eingabedaten innerhalb des BIOS, was Angreifern ermöglicht, die Kontrolle über das System zu übernehmen. Das HP-Sicherheitsbulletin HPSBHF03953 Rev. 1 wurde am 15. Juli 2024 veröffentlicht und beschreibt diese Schwachstelle sowie die Maßnahmen zur Behebung. HP-Kunden werden dringend aufgefordert, ihre Systeme auf dem neuesten Stand zu halten und die empfohlenen Updates zu installieren, um die Sicherheitslücke zu schließen. Generell sollten alle Unternehmen, die auf HP-PCs setzen, überprüfen ob in den PCs ein AMI-BIOS verbaut ist und sicherstellen, dass die neuste Version installiert ist. Da es sich dabei um ein BIOS-Update handelt, könnte es passieren, dass Rechner Probleme mit der neuen Version haben. Vor der Bereitstellung in einer produktiven Umgebung mit vielen Rechnern, sind daher einzelne Tests angeraten.

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