CVSS Score 9.9 Kritische Schwachstelle in Verwaltung von Cisco Meeting

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Über die Verwaltungsplattform Cisco Meeting Management könnten sich Cyberkriminelle Administrationsrechte für die beliebte Videokonferenzlösung verschaffen. Grund ist eine REST-API ohne Authentifizierung.

(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Für das Verwaltungstool seiner Videokonferenzplattform Cisco Meeting hat einen sicherheitsrelevanten Patch veröffentlicht. Dieser schließt die Sicherheitslücke CVE-2025-20156. Die kritische Schwachstelle mit einem sehr hohen CVSS Score von 9.9 beschreibt einen Fehler ist der REST-API von Cisco Meeting Management.

Cyberakteure könnten Adminrechte erlangen

Bei erfolgreicher Ausnutzung der Sicherheitslücke könnte ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer in der Lage sein, Administratorrechte zu erlangen. Dieser Schwachstelle zugrunde liegt, dass REST-API-Nutzern keine ordnungsgemäße Authentifizierung abverlangt wird. Somit könnte ein erfolgreicher Exploit dazu führen, dass Cyberakteure die Kontrolle über Edge-Knoten auf Admin-Ebene erlangen, welche von Cisco Meeting Management verwaltet werden. Dadurch könnten die Kriminellen Kontrolle über betroffene Endpunkte erlangen und Schadsoftware laden.

Betroffen von CVE-2025-20156 sind alle Versionen der Verwaltungsplattform bis zu 3.8. Mit der Version 3.9.1 hat Cisco das erste Sicherheitsupdate geliefert. Auch die aktuelle Version 3.10 ist nicht von der kritischen Schwachstelle betroffen. Eigenen Angaben zufolge gibt es bisher keine Informationen darüber, dass die Schwachstelle aktiv ausgenutzt wird.

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