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Cracker
Während Sniffer lediglich Netzwerke entdecken und deren Traffic mitschneiden, gehen Cracking-Tools einen Schritt weiter: Sie versuchen, den Inhalt einer WEP-verschlüsselten Kommunikationen zu dekodieren. Ihr Einsatz ist illegal. Zumeist stehen Cracker auf den Projekt-Websites nur als Quelltext zur Verfügung.
Die ersten verfügbaren Cracker, die WEP-Netze mit hoher Geschwindigkeit knacken konnten, waren die GPL-Tools WEPCrack und AirSnort. Sie nutzten bereits 2001 die ersten bekannten Lücken in WEP aus.
Seit dieser Zeit entstanden diverse neue Angriffsformen gegen WEP-verschlüsselte Netze, so die bekannte KoReK-Attacke und später, noch effizienter, die PTW-Attacke. Solche modernen Angriffsformen werden immer zuerst in die Tool-Sammlung Aircrack eingepflegt. Aircrack existiert in diversen Varianten, eine davon ist Aircrack-ptw von Forschern der Technischen Universität Darmstadt, die den PTW-Angriff implementiert.
WPA ist im Gegensatz zu WEP noch ungeknackt. Erfolgreiche Attacken gibt es nur, wenn ein schwaches Passwort gewählt wurde und der Angreifer zudem Glück hat. Aircrack bietet auch den Angriff auf WPA als Feature.
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