Mobile UMTS Router für private WLAN Hotspots

UMTS WLAN Router von D-Link, Trekstor und Novatel Wireless im Test

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Der Klassiker: Novatel Wireless MiFi 2352

Novatel Wireless MiFi 2352: Gewicht: 79 Gramm; Maße (LxBxH): 96x60x13mm; Preis: 249 Euro. (Archiv: Vogel Business Media)

Der Novatel MiFi 2352 ist sozusagen der Klassiker unter den MiFi-Routern und mit 249 Euro Listenpreis auf das mit Abstand teuerste Gerät im Test, dafür ist im Lieferumfang zumindest auch ein USB-Netzteil enthalten. Beim Mobilfunkanbieter Vodafone gibt es das Gerät ohne Vertrag schon ab 230 Euro.

Der 96x60x13mm große und 79 Gramm schwere MiFi Router bietet als einzige Statusanzeige eine mehrfarbige LED im Einschaltknopf. Darüber hinaus hat das hervorragend verarbeitete Gerät einen von außen erreichbaren Slot für eine Micro-SD-Card (bis max. 32 GByte), über die angeschlossene Benutzer Daten austauschen können. Außerdem hat der MiFi 2352 einen Micro-USB-Anschluss zur Stromversorgung und zum Anschluss an den PC als UMTS-Modem. Der mit 1530 mAh leistungsstärkste Akku im Testfeld reicht für etwa 4 Stunden Betriebszeit aus.

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Negativ ist hier, dass der Novatel MiFi 2352 seine WLAN-Funktion deaktiviert, sobald er am PC per USB-Schnittstelle aufgeladen wird, eine Internetverbindung ist dann nur nach Installation der Treibersoftware möglich. Möchte man WLAN nutzen, während man das Gerät auflädt muss man es an eine Steckdose anschließen. Das können andere Hersteller besser.

Als einziges Gerät im Test bietet der Novatel Wireless MiFi 2352 auch eine GPS-Vorbereitung. Allerdings steht diese Funktion aktuell noch nicht zur Verfügung, sondern soll mit einem zukünftigen Update der Systemsoftware erst freigeschalten werden.

Sicherheitsaspekte des Novatel Wireless MiFi 2352

Out oft he Box ist das WLAN-Netz des Novatel Wireless MiFi 2352 erst einmal ungesichert und so natürlich in keinster Weise betriebsbereit. In den Profileinstellungen des WLAN-Routers bietet der Router dann aber die gesamte Palette an Verschlüsselungsoptionen von WEP über WPA, bis hin zu WPA2 mit AES-Verschlüsselung. Schade nur, dass man erst einmal mit einem ungesicherten WLAN-Netz hantieren muss.

Die Firewall-Optionen des Routers sind eher übersichtlich und knapp. So beherrscht der MiFi 2352 zwar den üblichen MAC-Adressen-Filter für die WLAN-Clients, ansonsten hat das Gerät aber nur Portforwarding für vordefinierte Servertypen wie FTP-, Telnet- oder HTTP-Server zu bieten. Praktisch ist dagegen die Option, mittels Port Filtering nur bestimmten Applikationen, wie z.B. VPN oder HTTPS Zugang zum Internet zu gestatten. Andere Testgeräte können das zwar auch, allerdings nicht so elegant mit nur einem Mausklick gelöst.

Clever gelöst ist auch die Redirect-Option des Routers. Ist das Gerät nicht mit dem Internet verbunden kann es alle Web-Anfragen auf Wunsch automatisch auf die Startseite des Routers umlenken, statt nur eine Fehlerseite anzuzeigen. Speichert man aus Sicherheitsgründen die PIN-Nummer der SIM-Karte nicht im Gerät erspart man sich so ein paar extra Mausklicks.

Inhalt:

  • Mobile UMTS WLAN Router im Test – Seite 1
  • Der Klassiker: Novatel Wireless MiFi 2352 – Seite 2
  • Der Alleskönner: D-Link MyPocket 3G HSDPA Router DIR-457 – Seite 3
  • Der Kompakte: Trekstor Portable WLAN Hotspot – Seite 4
  • Fazit: Individuelle Stärken, Schwächen und ein Sieger – Seite 5

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