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Weiterbildung für Admins und Anwender unverzichtbar
Angriffe und ganz allgemein Sicherheitsvorfälle treten vor allem dort auf, wo nicht ausreichend Know-how eingesetzt werden kann. Die stetige Aktualisierung und Weiterentwicklung des Know-hows sollte aus Kosten- oder Zeitgründen nicht zurückgestellt werden. Ein Sicherheitsadministrator muss in der Lage sein, aktuelle Bedrohungen und Angriffsformen zu erkennen und er muss die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen auf sinnvolle Weise durchführen können. Die Angriffe und Sicherheitsvorfälle erfordern nicht nur eine geeignete Sicherheitsinfrastruktur, sondern zunehmend Maßnahmen, welche die unterschiedlichsten IT-Systeme und den sicheren Umgang damit betreffen.
Nahezu jeder Sicherheitsadministrator ist der Ansicht, dass die Security Awareness in seinem Unternehmen und insbesondere im Management nicht ausreicht. Allerdings ist er meist auch nicht in der Lage nachzuweisen, dass es konkrete Sicherheitsvorfälle oder Bedrohungen gibt. Ein Grund liegt darin, dass die dafür notwendige Überwachung nicht gemacht wird, weil sie manuell in begrenzter Zeit einfach nicht umsetzbar ist.
Ein weiteres Problem ist, dass die Gestaltung von Regelungen oder Richtlinien oft nicht nachvollziehbar ist. Entscheidend negativ wirkt sich aber aus, wenn die Grundlagen für die Bewertung und Priorisierung nicht bestimmt sind. Es kann der Missstand auftreten, dass es den Technikern selbst überlassen ist, über die Sicherheitsrelevanz zu entscheiden. Die für eine entsprechende Risikoeinschätzung erforderlichen aktuellen Aufstellungen von Schwachstellen, Bedrohungen und Schadenspotentialen fehlen leider fast immer.
Eine konsequente Steuerung des Ressourceneinsatzes erfordert eine Rückmeldung über die Risikolage und über die Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnahmen. Mit steigenden Anforderungen und ohne entsprechenden Ausbau der Betriebskapazitäten müssen die Maßnahmen laufend korrigiert und angepasst werden. Ohne eine exakte Steuerung ist es nicht möglich, notwendige Anpassungen vorzunehmen, die keine zusätzlichen Schwachstellen erzeugen.
In dieser Lage werden Forderungen nach aktuellen Berichten über den Status der Informationssicherheit immer dringender. Gerade den Sicherheits-Spezialisten selbst ist an einem Nachweis der ordnungsgemäßen Administration gelegen. Ein in diesem Sinn verbessertes und intensiviertes Security-Reporting liegt in erster Linie im Interesse des Betriebs.
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