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Abenteuerlustige und frustrierte Mitarbeiter
Potenzielle Ziele für Außenstehende sind solche Insider, die ihre Grenzen austesten oder dem schnöden Alltag entfliehen wollen. Allerdings ist in dieser Gruppe der Prozentsatz derer, die sich zum Informationsdiebstahl verleiten lassen, eher gering.
Unzufriedene Angestellte sind hingegen besonders gefährlich, da sie in der Regel weder finanzielle noch andere Anreize benötigen. Sie wollen ihrem Arbeitgeber bereits von sich aus schaden – sei es nun aufgrund allgemeiner Frustration (Gehaltsvorstellungen, Arbeitsbedingungen etc.) oder mangelnden Respekts seitens der Mitarbeiter bzw. des Chefs.
Diese Suche nach Bestätigung und die Genugtuung, es dem Arbeitgeber heimzahlen zu können, macht es Außenstehenden besonders leicht, frustrierte Mitarbeiter für ihre Zwecke zu gewinnen. Doch in der Regel zieht diese Gruppe die Sabotage und Manipulation von Daten dem Informationsdiebstahl vor.
Arbeitssuchende Mitarbeiter
Hat ein Angestellter einen Job beim Mitbewerber eines Unternehmens in Aussicht, dann besteht immer die Gefahr, dass er sich dort gut positionieren will. Ein gut informierter Bewerber ist eine Menge wert und kann während der Restlaufzeit seines Arbeitsvertrags weitere wichtige Daten sammeln.
Manche Mitarbeiter glauben auch, dass sie rechtmäßiger Inhaber der Ergebnisse ihrer Arbeit sind. Umso leichter fällt es ihnen, sensible Informationen mitgehen zu lassen – selbst wenn der Arbeitsvertrag dies untersagt und rechtliche Konsequenzen drohen.
Seite 3: Ex-Angestellte, Zeitarbeiter, Aushilfskräfte und Externe
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