Das Sicherheitsrisiko durch Mitarbeiter einschätzen und minimieren

Verschiedene Arten von Insider Threats gefährden die IT-Sicherheit

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Insider Threats abwehren

Die Maßnahmen gegen eine ausufernde Industriespionage durch Insider sind denkbar einfach:

  • Zugriffsmanagement, Application- und Data-Provisioning: Stellen Sie sicher, dass jeder Mitarbeiter nur Zugriff auf die von ihm benötigten Anwendungen, Informationen, Daten und Datenbanken erhält.
  • Traffic-Monitoring und Gerätekontrolle: Generell sollte die Überwachung der Mitarbeiter in Grenzen gehalten werde, allein um diese nicht zu verunsichern oder Misstrauen zu schaffen. Dennoch gilt auch hier: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Solange die Datenschutz-Richtlinien eingehalten werden und der Betriebsrat informiert wird spricht kaum etwas dagegen, dass Sie bedenkliche Daten- und Gerätezugriffe Ihrer Angestellten mitschneiden und bestimmte Aktionen von vornherein untersagen.
  • Verschlüsselte Daten und sichere Verbindungen: Sensible Daten sollten auf Notebooks und Desktops generell chriffriert werden. Beim Versand schützenswerter Informationen ist darauf zu achten, dass eine E-Mail nur verschlüsselt an autorisierte Personen verschickt wird, und auch der direkte Datentransfer ins Unternehmen sollte nur über gesicherte Verbindungen laufen.
  • Zugangskontrolle und -management: Je nach den Erfordernissen seines Jobs sollte ein Angestellter nur in bestimmte Bereiche des Unternehmes vordringen dürfen. Bei Bedarf werden zeitlich beschränkte Zugänge eingerichtet. Externe Mitarbeiter und Dienstleister sollten sich in der Regel nur zu geregelten Zeiten im Unternehmen bewegen dürfen.
  • Mitarbeiter sensibilisieren und Policies umsetzen: Zunächst einmal sollten alle Festangestellten in Sachen IT-Sicherheit und Security-Maßnahmen geschult werden. Hierzu bieten sich spezielle Awareness-Kampagnen an. Anschließend kann man Verhaltensrichtlinien und Security-Policies umsetzen, denn sie bilden die Basis für eine firmenweite Umsetzung der IT-Sicherheit. Eventuelle Strafen für mögliche Sicherheitsvorfälle sollten darin bereits festgelegt sein.

Fazit

Alles in allem lassen sich Insider Threats nie ganz aus der Welt schaffen. Will ein Mitarbeiter seinem Unternehmen wirklich schaden, dann wird er dieses Ziel besonders motiviert verfolgen – trotz drohender Konsequenzen.

Der beste Rat für möglichst wenige Insider-Attacken lautet also: Stellen Sie Ihre Mitarbeiter zufrieden und sorgen Sie dafür, dass sie sich mit Ihrem Unternehmen und der Firmenphilosophie identifizieren.

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