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Administration über das Webinterface
Nach dem Start der zuvor importierten virtuellen Appliance startet der textbasierte Installationsassistent. Hier erfolgt die Basiskonfiguration des Systems mit den grundlegenden Funktionen. Dazu gehören unter anderem das Einrichten der Netzwerkkarten und den zugehörigen IP-Adressen.
Die eigentliche Verwaltung des Business Servers mit seinen Sicherheitsfunktionen erfolgt später über eine weitaus angenehmere Weboberfläche. Diese erlaubt auch eine Fernwartung des Systems per Browser, wobei die Kommunikation über das mit SSL-Zertifikaten abhörsicher geschützte HTTPS-Protokoll erfolgt. Erster Berührungspunkt mit dem Web-Interface ist das Hauptmenü der Verwaltungskonsole. Auf der linken Seite finden sich die folgenden Punkte:
- Hauptseite: Diese gleicht einem Dashboard. Die Einstiegsseite liefert einen schnellen Überblick über die Auslastung des System sowie des aktuellen E-Mail- oder Internet-Verkehrs.
- Benutzermanager: Unter diesem Punkt finden sich die Optionen zur Erstellung von Benutzern, Benutzergruppen, Benutzerprofilen und ähnliche Verwaltungsfunktionen wie Benutzer-Export oder -Import.
- Netzwerk: In diesem Bereich werden alle netzwerk-bezogenen Einstellungen verwaltet. Neben den Basiseinstellungen wie IP-Adresse und Netzmaske finden sich hier auch die weitergehenden Sicherheitsfunktionen wie Firewall, NAT, DNS und Port Forwarding. Eingeschlossen sind ferner ein DHCP-Server, NTP-Server, Proxy-Dienste, Routing-Funktionen oder auch Ausgefalleneres wie etwa eine „Lockruf-Funktion“, um eine Verbindung zum Provider aufzubauen.
- Dienste: Diese Rubrik enthält die weiteren Anwendungsdienste wie etwa E-Mail-Verwaltung, E-Mail-Filter, Webseiten-Filter, Fax-Server oder die Einrichtung von VPN-Verbindungen.
- System: Darunter liegen die Verwaltungsoptionen für den Server wie beispielsweise Funktionen für das Installieren von Softwareupdates, Backups der Konfigurationen, oder die Verwaltung der SSL-Zugriffsschlüssel.
Insgesamt ist die Menge der Konfigurationsoptionen und Funktionen sehr umfangreich. Die hier beschrieben Funktionen stellen daher auch nur einen Auszug aus der Fülle der Möglichkeiten und Einstellungen dar. Positiv fällt auf, dass für alle wichtigen Optionen bereits sinnvolle Voreinstellungen hinterlegt sind, die vom Anwender nur noch ausgewählt werden müssen. Alternativ lassen sich auch eigene Einstellungen vornehmen und dauerhaft als Optionsgruppe speichern.
Inhalt
- Seite 1: Testaufbau
- Seite 2: Die beiden Software-Varianten im Vergleich
- Seite 3: Administration über das Webinterface
- Seite 4: Zugriffsschutz durch die Firewall
- Seite 5: Der Mailserver des Intranator Business Server
- Seite 6: VPN-Zugriff auf die E-Mails
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