Angriff, Abwehr, Teamplay: Parallelen zwischen Fußball und IT-Sicherheit

Was IT-Security-Verantwortliche von der Fußball WM lernen können

06.07.2010 | Autor / Redakteur: Maik Bockelmann (Lumension Security) / Peter Schmitz

Zwischen Fußball und IT-Security lassen sich erstaunliche Parallelen entdecken. Trotz Fußball WM können sich Unternehmen bei der Sicherheit keine Pause gönnen.
Zwischen Fußball und IT-Security lassen sich erstaunliche Parallelen entdecken. Trotz Fußball WM können sich Unternehmen bei der Sicherheit keine Pause gönnen.

Seit drei Wochen schauen wir jetzt die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 (Fußball WM), fiebern jetzt gespannt dem Halbfinale gegen Spanien entgegen, ärgern uns über Schiedsrichter und schütteln manches Mal die Köpfe über die Taktiken der Trainer. Dieses Wechselbad der Gefühle ist für Security-Verantwortliche alltäglich. Erstaunlich, welche Parallelen sich zur WM in Südafrika ergeben.

1) Erwarte das Unterwartete: 4:0 gegen Argentinien! Wer vor dem Spiel im Wettbüro auf dieses Ergebnis getippt hat, ist mit einem gut gefüllten Portemonnaie nach Hause gegangen. Dabei waren Maradona & Co. so siegessicher. Im Bereich IT-Security sind unerwartete Überraschungen oft ebenso unerfreulich und mitunter Existenz bedrohend. Häufig passieren Angriffe auf Computersysteme gerade dann, wenn Sicherheitsexperten sie am wenigsten erwarten. Des einen Freud ist des anderen Leid. Ziel muss es also sein, sich auf das Schlimmste vorzubereiten und den Gegner nicht zu unterschätzen.

Um dem Diebstahl von Daten rechtzeitig vorzubeugen, müssen die Sicherheitsprofis an Ihrer Strategie feilen: Es geht nämlich nicht mehr um die Frage, ob sensible Firmeninformationen gefährdet sind, sondern zu welchem Zeitpunkt die Angreifer zuschlagen werden. Einen guten Plan, wie die IT-Abteilung auf gefährliche Vorstöße reagieren kann, sollten sich die Unternehmen deswegen vorher zurechtlegen und testen. Darauf zu warten bis der Ernstfall eintritt, ist nicht zu empfehlen.

2) Hoffnung allein macht keine Sieger

Diese bittere Wahrheit musste die deutsche Elf am eigenen Leib erfahren. Erinnern wir uns an die nervenaufreibende Vorrunde: Es blieb bis zuletzt spannend. Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Australien, lagen die Nerven der Fans nach der Niederlage gegen Serbien blank. Die Hoffnungen auf einen schnellen Durchmarsch erfüllten sich nicht. Erst der knappe Sieg gegen Ghana machte den Weg frei für das Viertelfinale.

Auch wenn Ihre Mitarbeiter wie Jogis Jungs mit jeder Herausforderung wachsen: Auf Hoffnung allein sollten sich auch die IT-Administratoren nicht verlassen, wenn es darum geht, sensible Daten zu schützen. Immer noch gibt es einige Unternehmen, die dabei auf Verdunklungstaktiken setzen und auf die Installation von Patches oder Sicherheitsupgrades verzichten. Trotz aller Hoffnungen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese Strategie scheitert. Fragen Sie mal das französische Team.

Seite 2: Technik kann helfen Fehlentscheidungen zu verhindern

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