„Strenge Kontoeinstellungen“ Neue WhatsApp-Einstellungen sollen vor Cybernagriffen schützen

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Mit den „strengen Kontoeinstellungen“ will WhatsApp besonders gefährdete Nutzer vor Angriffen schützen. Zu den neuen Sicherheitsfunktionen gehört das Blockieren von Aktivitäten durch Nicht-Kontakte und die 2FA. So ak­ti­vieren Sie die neue Funktion.

Nach diversen Spionage-Aktivitäten gegen WhatsApp-Nutzer führt der Anbieter mit den „strengen Kontoeinstellungen“ neue Sicherheitsfunktionen ein.(Bild: ©  ra2 studio - stock.adobe.com)
Nach diversen Spionage-Aktivitäten gegen WhatsApp-Nutzer führt der Anbieter mit den „strengen Kontoeinstellungen“ neue Sicherheitsfunktionen ein.
(Bild: © ra2 studio - stock.adobe.com)

WhatsApp hat angekündigt, neue Sicherheitseinstellungen einzuführen, die besonders ge­fähr­dete Nutzer, wie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens oder Journalisten, besser zu schüt­zen. Zu den neuen Funktionen sollen folgende gehören:

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist aktiviert
  • Sicherheitsbenachrichtigungen sind aktiviert und gegen Änderungen gesperrt
  • Link-Vorschau ist deaktiviert
  • Nur bekannte Kontakte oder festgelegte Personen können Sie zu Gruppen hinzufügen
  • Profilbild, Profil-Informationen, der „Zuletzt online“-Zeitstempel und der „Online“-Status sind für Personen, die keine Kontakte sind, nicht sichtbar

Der Messenger-Dienst empfiehlt, die Funktion „strenge Kontoeinstellungen“ nur zu ak­ti­vieren, wenn man vermutet, das Ziel einer „ausgeklügelten Cyberkampagne“ zu sein. Die meisten Nutzer seien von solchen Angriffen nicht betroffen, wie „The Verge“ berichtet.

So aktivieren Sie die strengen Kontoeinstellungen

Die strengen Kontoeinstellungen werden in den kommenden Wochen eingeführt. Nutzer können sie aktivieren, indem sie folgende Schritte ausführen:

  • 1. In den WhatsApp-Einstellungen den Punkt „Datenschutz“ auswählen
  • 2. Auf „Erweitert“ klicken
  • 3. Die Option „strenge Kontoeinstellungen“ aktivieren

Die Funktion kann nur auf dem Hauptgerät aktiviert werden, nicht in der Webversion von Whats­App. Der Anbieter ermöglicht bereits seit Längerem die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und hat seine Sicherheitsvorkehrungen verschärft, nachdem User von der Spionagesoftware „Pegasus“ betroffen waren. Zudem musste WhatsApp im vergangenen Jahr eine Spionage­kam­pagne gegen Journalisten und Zivilpersonen stoppen.

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