Enterprise 2.0

Wie man das Unternehmen vor Social-Media- und Web-2.0-Gefahren schützt

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UTM-Ansatz inklusive Application Firewall und Spam-Schutz

Traditionelle Firewalls sind für diese vielfältigen Web-2.0-Bedrohungen nicht die richtige Lösung, denn sie können IT-Infrastrukturen nicht angemessen schützen. An dieser Stelle bietet sich eine Application Firewall an, die Deep Packet Inspection leistet und damit jeglichen Netzwerkverkehr umfassend prüft.

Eine Application Firewall, wie Sonicwall sie im Portfolio hat, kann beispielsweise den YouTube-Datenverkehr erkennen und die Bandbreite für diese Anwendung mittels einer Sicherheitsrichtlinie einschränken. Diese Firewalls erkennen auch Filesharing-Plattformen wie beispielsweise BitTorrent.

Dadurch umgeht man Haftungsrisiken und mögliche Infektionen durch bösartige Dateien. Auch die Bandbreite für definierte Nutzergruppen wie das Top-Management oder auch für geschäftskritische Anwendungen wie betriebswirtschaftliche Software, CRM-Lösungen etc. lässt sich über die Application Firewall regeln.

Für den Schutz der Anwender, die Social Media Sites nutzen, ist es besonders wichtig, ein mehrstufiges Sicherheitskonzept zu implementieren, da auch die Bedrohungen sehr vielfältig sein können. An erster Stelle steht hierbei eine Application Firewall, die den Datenverkehr von bekannten Hackern oder solchen, die als verdächtig gelten, abblockt. In einer zweiten Stufe muss der E-Mail-Verkehr umfassend geschützt werden, denn elektronische Post ist einer der häufigsten Angriffsvektoren. Hierbei gilt es, die Inhalte darauf zu prüfen, ob es sich um Social Engineering handeln könnte.

Gegen derartige Angriffe wappnet man sich am besten mit einer Lösung, die auf einem Datennetzwerk basiert, das an Millionen von Datenpunkten bedrohungsrelevante Informationen sammelt. Natürlich müssen diese Informationen dem Unternehmen und seinen Administratoren aktuell und rund um die Uhr zur Verfügung stehen. SonicWALL nennt diese Sicherheitsmaßnahme „Advanced Reputation Management“.

Um zu vermeiden, dass Daten und vertrauliche Informationen aus dem Unternehmen nach außen dringen, muss die IT-Abteilung Regeln festlegen. Dies gilt auch für E-Mail-Anhänge: gefährliche Anhänge oder solche, die mit den Firmenrichtlinien nicht einher gehen, müssen Unternehmen ebenfalls identifizieren und abblocken können.

Firewalls der neuen Generation vereinigen diese sowie zahlreiche weitere Sicherheits- und Netzwerkmanagement-Funktionen in einer einzigen Appliance. Für Administratoren bedeutet dies, dass sie die IT-Sicherheit ihres Unternehmens mit geringem Administrations- und Zahlungsaufwand gewährleisten können. Sind alle Aufgaben in einer Management- und Reporting-Lösung vereint, erhöht dies nicht nur den Schutz. Es wird auch dafür gesorgt, dass alle Richtlinien eingehalten werden.

Sven Janssen ist Country Manager Germany bei SonicWALL.

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