Windows 11-Update macht Probleme KB5036980 bremst Windows 11 aus

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Das Windows 11-Update KB5036980 bereitet Probleme bei der Bereitstellung von Windows 11 Enterprise. Admins können das Problem mit einem Workaround beheben.

Das Microsoft-Update KB5036980 kann zu Problemen führen, wenn Unternehmen von Windows 11 Pro zu Enterprise wechseln wollen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Das Microsoft-Update KB5036980 kann zu Problemen führen, wenn Unternehmen von Windows 11 Pro zu Enterprise wechseln wollen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Das Windows-Update KB5036980 bereitet Schwierigkeiten, wenn Admins Windows 11 Enterprise per Autopilot verteilen wollen. Das Problem tritt anscheinend vor allem dann auf, wenn Unternehmen von Windows 11 Pro zu Enterprise wechseln wollen. Das Problem wurde durch den MVP Rudy Ooms entdeckt. Das Problem wird durch fehlende Rechte verursacht. Wenn der Nutzer des entsprechenden PCs Mitglied der Administratoren-Gruppe ist, funktioniert das Upgrade zu Windows 11 Enterprise. Das ist aber selten der Fall. Bei normalen Benutzerkonten wird die Aktualisierung verweigert.

Details zum Problem mit KB5036980

Normalerweise sollte diese Umstellung automatisch erfolgen, sobald sich der Nutzer mit einem Gerät anmeldet, das mit einer Microsoft 365 E5 Lizenz verknüpft ist. Diese Umstellung basiert auf dem Subscription Activation Prozess, der durch das Update gestört wird. Ein wesentliches Problem tritt auf, wenn eine geplante Aufgabe namens "licenseacquisition" fehlschlägt. Diese Aufgabe soll das Programm "cliprenew.exe" ausführen, was jedoch aufgrund von Zugriffsverweigerungen (Fehlercode: 0x80070005) nicht gelingt. Infolgedessen bleibt das System auf der Windows 11 Pro Version, und die sicherheitsrelevanten Funktionen der Enterprise-Version werden nicht aktiviert.

Bei der tiefergehenden Untersuchung mittels Process Monitor (Procmon) wurde festgestellt, dass "cliprenew.exe" versucht, einen neuen Registrierungsschlüssel namens "mfarequiredcliprenew" zu erstellen. Dieser Schlüssel ist notwendig, um die Multi-Factor Authentication (MFA) zu verifizieren, was Teil des Lizenzaktivierungsprozesses ist. Das Problem liegt darin, dass die geplante Aufgabe als interaktiver Benutzer (der angemeldete Benutzer) ausgeführt wird, der nicht die erforderlichen Berechtigungen besitzt, um Änderungen in der HKLM-Registrierung vorzunehmen.

Wenn der registrierte Schlüssel nicht erstellt wird, schlägt die Subscription Activation fehl. Um dies zu beheben, wurde vorgeschlagen, die Berechtigungen für den interaktiven Benutzer (SID S-1-5-4) anzupassen, sodass dieser die notwendigen Änderungen vornehmen kann. Microsoft ist sich des Problems bewusst und arbeitet bereits an einer Lösung.

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