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Prozessorschwachstellen umgehen und Windows absichern Windows-Rechner vor Spectre und Meltdown schützen

Autor / Redakteur: Thomas Joos / Peter Schmitz

Betriebssysteme sind anfällig für die Sicherheitslücken Spectre und Meltdown. Aus diesem Grund liefern die verschiedenen Betriebssystemlieferanten Patches, um das jeweilige Betriebssystem zu schützen.

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Für die CPU-Sicherheitslücken Spectre und Meltdown gibt es von Microsoft Security-Updates für die 32- und 64-Bit-Versionen von Windows, die allerdings nicht ganz ohne Tücken sind.
Für die CPU-Sicherheitslücken Spectre und Meltdown gibt es von Microsoft Security-Updates für die 32- und 64-Bit-Versionen von Windows, die allerdings nicht ganz ohne Tücken sind.
(Bild: Microsoft)

Bei macOS High Sierra 10.13.3, Sierra und El Capitan sind die Prozessor-Sicherheitslücken Spectre und Meltdown mit dem Security Update 2018-001 und zumindest Meltdown ist bei Linux seit Version 4.15 gefixed (Spectre soll mit der Kernel-Version 4.16 erledigt sein.

Auch Microsoft hat Updates für 64- und 32-Bit-Versionen von Windows zur Verfügung gestellt, mit denen sich die Schwachstellen schließen lassen. Allerdings müssen Windows-Anwender hier dennoch aufpassen, denn auf Rechnern mit Windows 7 und Windows Server 2012 R2 kann es passieren, dass die Updates nicht heruntergeladen werden, wenn kein Virenscanner installiert ist.

Updates gegen Spectre und Meltdown installieren

Werden veraltete Updates gegen Meltdown und Spectre installiert kann es wiederum passieren, dass Windows abstürzt. Aus diesem Grund sollten sich Anwender die neusten Updates bei Microsoft über Windows-Update herunterladen. Das gilt auch für neue Betriebssysteme wie Windows 10 oder Windows Server 2016. Microsoft bietet darüber hinaus Microcodes an, mit denen sich einzelne Systeme zuverlässig vor der Prozessor-Schwachstelle schützen kann. Es ist sinnvoll sich die Informationen der Seite „Schützen Ihrer Windows-Geräte vor Spectre und Meltdown“ anzusehen, da hier regelmäßig Tipps und Updates zu den beiden Sicherheitslücken veröffentlicht werden.

Betriebssystem vor Anfälligkeit für Spectre und Meltdown testen

Microsoft hat ein PowerShell-Skript veröffentlicht, das Administratoren auf ihren Systemen ausführen können, um sicherzustellen, dass die Schutzmaßnahmen gegen Spectre und Meltdown aktiviert wurden. Einfacher geht es mit dem kostenlosen Tool „Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker“. Das Tool gibt auch Hinweise, wie sich Anwender verhalten sollen, wenn ihr Rechner anfällig ist.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist