Windows Server 2008 gegen Ausfälle absichern Windows Server Cluster für mehr Server-Sicherheit

Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Peter Schmitz

Stehen Server und IT-Systeme in einem Unternehmen still kostet jede Minute oft Tausende von Euro. Cluster-Systeme können dabei helfen Ausfälle zu verhindern und ersparen so hohe Ausfallkosten. Microsofts Windows Server Cluster-Funktionen und -Tools zeigen wie einfach sich hohe Sicherheit realisieren läßt.

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Systemausfälle kosten Unternehmen viel Geld. Mit Hilfe von Cluster-Lösungen wie die des Windows Server 2008 lassen sie sich die Risiken aber minimieren.
Systemausfälle kosten Unternehmen viel Geld. Mit Hilfe von Cluster-Lösungen wie die des Windows Server 2008 lassen sie sich die Risiken aber minimieren.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit jeder Folgeversion des Windows Servers erweitert Microsoft sein Serverbetriebssystem um Funktionen zur Ausfallsicherheit. Dies schafft die Voraussetzungen für den Einsatz von Windows in Umgebungen, die bis dato speziellen Hochverfügbarkeitssystemen vorbehalten waren. Da aber auch Windows nicht vor Hardwareausfällen oder Netzwerkstörungen gefeit ist, muss es andere Mechanismen finden, um den Ausfall der Dienste abzufedern. Was aber sind die Ausfallzeiten und wie lassen sie sich vermeiden?

Ausfallzeiten treten entweder geplant auf oder aber es handelt sich um spontane und nicht planbare Störungen. Die geplanten Ausfälle sind meist eine Folge von notwendigen Wartungsarbeiten oder Änderungen an der Softwarekonfiguration, der Aktivierung von Patches oder Servicepack des betreffenden Servers. Da sich dieser Zeitpunkt oftmals in gewissen Grenzen steuern lässt, sind diese Situationen auch nicht so kritisch. Außerdem sind die vorzunehmenden Maßnahmen in Grenzen eben planbar.

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Schwerwiegender sind die ungeplanten Ausfälle, wie beispielsweise nach einem Hardwaredefekt, einem Angreifer von Außen, einer DOS-Attacke (Denial-Of-Service) oder dem Ausfall von Netzwerkbaugruppen. Diese Ausfälle treten völlig unerwartet auf und sind nicht vorhersehbar. Die Möglichkeiten der Ausfälle und Angriffe sind daher recht vielfältig. Ebenso mannigfach sind die Antworten von Microsoft darauf.

Cluster sichern gegen Ausfälle

Die höchste Sicherheit gegen Ausfälle stellen geclusterte Systeme dar. Cluster blicken im Kontext der Windows Betriebssysteme auf eine lange Entwicklungsgeschichte zurück. Im aktuellen Windows Server 2008 ist die Cluster-Funktion direkt als Feature (Funktion) implementiert. Die Verwaltung des Clusters erfolgt dabei direkt in der Windows-Umgebung. Hierzu steht der „Failover Cluster Manager“ bereit. Er vereinfacht durch viele Voreinstellungen das Einrichten des Clusters.

Eingeschlossen ist auch ein Prüfprogramm, das Validation Tool. Es untersucht die zugrunde liegende Hardware und Konfiguration des Clusters. Damit sollen Fehler in der Konfiguration des Clusters vermieden werden. Erweitert wurde auch das architektonische Konzept mit der Quorum Disk und dem Witness-Server zur Überwachung des Clusters. Als Speichersystem des Clusters kommen alle heute verfügbaren Plattensysteme, die mittels iSCSI, Fibre Channel oder SAS angebunden werden, in Frage.

Seite 2: Clustered Shared Volumes machen Auszeiten überflüssig

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