Tools für die Anwendungsleistung. Tools für Cloud-Dienste. Tools für die Datenbankleistung. Eine schier unübersichtliche Menge an Tools hat sich in IT-Abteilungen über die Jahre angehäuft. Zeit, aufzuräumen und Schluss zu machen mit dem Werkzeuge-Wildwuchs.
In vielen IT-Abteilungen stapeln sich die Tools – warum es jetzt Zeit wird, aufzuräumen und die Werkzeuge zu konsolidieren, erläutert Chrystal Taylor von SolarWinds.
Durch die Initiativen für die digitale Transformation und den schnellen Übergang zur Remote- und Hybrid-Arbeit haben viele IT-Experten ohnehin bereits eine hohe Arbeitslast und sind zunehmend erschöpft. Zudem werden IT-Umgebungen immer komplexer und lassen sich immer schwerer angemessen überwachen. Um mit der digitalen Transformation Schritt zu halten, haben Unternehmen daher eine Vielzahl verschiedener Tools eingeführt, die von der Führungsetage verlangt oder durch die sich wandelnden Zeiten notwendig wurden.
Zu diesen neuen Entwicklungen kommen all die Lösungen hinzu, mit denen Unternehmen bereits ihre IT-Infrastrukturen, Anwendungen, Netzwerke und Datenbanken überwachen. Im Durchschnitt setzen Techniker 16 Monitoring-Tools ein, Spitzenwerte reichen sogar bis zu 40 Tools. Ein Grund dafür ist auch die wachsende Zahl der Service-Level-Agreements.
Wie so oft gilt allerdings auch hier eindeutig: Weniger ist mehr – denn mehr Tools führen nur zu Datensilos, einer mangelhaften Integration, Sicherheitsschwachstellen und einem enormen Mangel an Transparenz. Und selbstentwickelte Tools machen diese Situation nicht besser. Wenn Mitarbeitende den Job wechseln, nehmen sie die Tools häufig mit, und wenn der Entwickler eines Tools das Unternehmen verlässt, verschwindet mit ihm auch wichtiges Wissen zur Nutzung und Pflege. Je mehr Geräte ein Unternehmen besitzt und je mehr Tools es einsetzt, desto schwieriger wird es für Teams, alle nötigen Informationen aus ihren selbstentwickelten Tools zu beziehen.
Außerdem sind selbstentwickelte Tools kaum kompatibel mit anderen Werkzeugen, sodass IT-Experten ein weiteres System haben, in das sie sich einloggen und das sie parallel verwenden müssen. Wir haben schon oft erlebt, dass IT-Experten ihre selbstentwickelten Tools nur sehr zögerlich aufgeben. Teils liegt es daran, dass es ihnen schwerfällt, ihr selbsterschaffenes Werk aufzugeben, teils daran festzustellen, wie viel Zeit für die Wartung wirklich benötigt wird.
All diese Herausforderungen und Komplexitäten werden die nächste Zeit prägen und es ist absehbar, dass immer mehr Leute auf Tools verzichten werden, um Prozesse zu optimieren und Zeit zu sparen. Tool-Wildwuchs ist längst kein neues Problem. Schon seit fast einem Jahrzehnt ist er in der IT-Branche ebenso Thema wie in der gesamten Geschäftswelt.
Doch aktuell beobachten wir zwei Trends, die 2023 tatsächlich zu dem Jahr machen könnten, in dem wir den Wildwuchs endlich besiegen.
Wirtschaftlicher Gegenwind und eine mögliche Rezession
Aktuelle Studien zeigen, dass CEOs weltweit in den nächsten 12 Monaten mit einer Rezession rechnen. Angesichts des möglichen wirtschaftlichen Abschwungs reduzieren Unternehmen ihre Budgets und versuchen, an allen Ecken und Enden Kosten zu senken. Dabei geht es nicht nur um offensichtliche finanzielle Kosten, sondern auch um Zeitkosten, meist in Form von Arbeitsstunden. Dies führt dazu, dass Probleme langsamer gelöst werden und Kunden verloren gehen. Teams werden kleiner und für die Angestellten steigt der Druck, mit weniger Ressourcen mehr zu erreichen. Auch für die Einführung neuer Tools liegt die Messlatte nun höher: Wenn sie keinen durchgehenden Mehrwert bieten, verschwinden sie schnell wieder aus der Infrastruktur des Unternehmens.
Einführung neuer Lösungen und Übergang zur Observability
Zum Glück gibt es Tools auf dem Markt, die sich für Unternehmen als enorm wertvoll erwiesen haben. Durch den Wechsel zur Observability können IT-Teams mit weniger Tools eine höhere Transparenz erzielen und mit reduzierten Mitteln mehr erreichen, ohne in zahllosen Tools und Meldungen unterzugehen. Observability und KI-Tools helfen IT-Experten, an einem zentralen Ort eine vollständige Übersicht über alle Tools zu erlangen, die Anwendungsleistung und die Betriebseffizienz zu verbessern, Probleme schneller zu beheben und qualitativ hochwertigere Software zu produzieren.
Technologische Lösungen haben in den letzten Jahren zahlreiche Entwicklungen und Transformationen durchlaufen. Die Weiterentwicklung des Monitorings ist die Observability, die durch AIOps und maschinelles Lernen erweitert und verbessert wird. Für Unternehmen wird immer deutlicher, wie viel wertvolle Zeit sie durch Investitionen in diese neuen Tools und Technologien sparen und wie sehr sie das Arbeitsleben verbessern können.
Stand: 08.12.2025
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Systeme für die kontinuierliche Iteration, Verbesserung, Integration und Bereitstellung werden immer häufiger eingesetzt und ersparen Unternehmen durchschnittlich etwa 4,8 Millionen USD pro Jahr. 2023 ist das Jahr, in dem Unternehmen diese Tools endlich in Observability- und AIOps-Lösungen zusammenführen.
Chrystal Taylor.
(Bild: SolarWinds)
Geschäftlichen Anforderungen und das Kundenerlebnis haben Priorität: Für die Entscheidungsfindung und -durchführung sind diese beiden Faktoren am wichtigsten. Wenn Führungskräfte in sorgfältigen Analysen auf ihre Prozesse zurückblicken, erkennen sie häufig Zeichen dafür, dass ihre ursprünglich implementierten Tools die Unternehmensziele nicht mehr erfüllen. IT-Teams sollten die drohende Rezession in 2023 zum Anlass nehmen, sich von diesen Tools zu trennen und etwas Geld in ihr Budget zurückführen.