Gefahr für DoS-Attacken und Datendiebstahl Sicherheitslücken in Zoom-Apps bedrohen Windows, Linux und macOS

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Schwachstellen in verschiedenen Zoom-Lösungen könnten Angreifer nutzen, um DoS-Attacken durchzuführen oder Daten zu stehlen. Zoom stellt Updates für verschiedene Produkte zur Verfügung, die schnellstens installiert werden sollten.

Durch Sicherheitslücken in Zoom-Apps für Windows, Linux, macOS und sogar iOS und Android können Angreifer DoS-Attacken durchführen oder Daten stehlen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Durch Sicherheitslücken in Zoom-Apps für Windows, Linux, macOS und sogar iOS und Android können Angreifer DoS-Attacken durchführen oder Daten stehlen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Grundsätzlich ist es sinnvoll, dass Anwender mit dem neusten Zoom-Client arbeiten und die vorhandene Software möglichst schnell aktualisieren. Vor allem die Lücke CVE-2024-39825 ist mit einem CVSS von 8.5 als hoch eingestuft. Die Schwachstelle betrifft verschiedene Zoom Workplace Apps und Rooms Clients. Die Schwachstelle, die durch einen Buffer Overflow in den betroffenen Anwendungen entsteht, könnte es einem authentifizierten Benutzer ermöglichen, über Netzwerkzugriff eine Eskalation von Privilegien durchzuführen.

Details zu CVE-2024-39825

Die Sicherheitslücke ist insbesondere deshalb bedenklich, weil sie durch eine Kombination aus hoher Komplexität und signifikanten Auswirkungen auf die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Systems gekennzeichnet ist. Die Einstufung deutet darauf hin, dass der Angriff über das Netzwerk durchgeführt werden kann, ohne dass eine Benutzerinteraktion erforderlich ist, jedoch erfordert der Angriff eine gewisse Komplexität und Zugangsbeschränkungen.

Betroffen sind mehrere Versionen der Zoom Workplace Desktop-Apps für Linux, Windows und macOS, die vor Version 6.0.0 veröffentlicht wurden, sowie die Zoom Workplace VDI-Client-Version für Windows vor Version 5.17.13. Auch die Zoom Workplace Apps für iOS und Android sowie die Zoom Rooms Apps für Windows, Mac und iPad vor Version 6.0.0 sind von dieser Schwachstelle betroffen.

CVE-2024-39822 mit CVSS von 6.5

Die Lücke CVE-2024-39822 hat einen CVSS von 6.5 und betrifft mehrere Zoom Workplace Apps, SDKs, Rooms Clients und Rooms Controllers. Die Schwachstelle ermöglicht es einem authentifizierten Benutzer, über Netzwerkzugriff sensible Informationen offenzulegen. Die betroffenen Produkte umfassen unter anderem die Zoom Workplace Desktop Apps für Linux sowie die Zoom Workplace Apps für iOS und Android, jeweils vor Version 6.0.12. Auch die Zoom Meeting SDKs für iOS und Android sowie verschiedene Zoom Rooms Clients und Controllers sind betroffen, wenn sie vor Version 6.1.0 eingesetzt werden. Um das Risiko von Informationsverlusten zu minimieren, sollten Benutzer die neuesten Updates, die auf der Zoom-Website bereitgestellt werden, umgehend installieren.

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