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Dynamische Passcode-Erstellung
Nehmen wir also einmal an, ein Mitarbeiter beantrage ein Passwort, da er akut eines benötigt, um wichtige Daten einzusehen. Die Anfrage geht bei der jeweiligen Stelle ein und wird beantwortet. Jedoch ist das Netz gerade in diesem Moment entweder überlastet oder gar nicht vorhanden.
In einem solchen Fall kann die SMS mit den Zugangsinformationen nicht wie beabsichtigt in Echtzeit zugestellt werden, was Verzögerungen im Anmeldeprozess zur Folge hat.Lösungen wie SecurAccess von SecurEnvoy sind aber dazu in der Lage, das Einmal-Passwort oder eine vordefinierte Anzahl an Passcodes precached zu übermitteln. Damit lässt sich die Bereitstellung der Zugangsdaten beschleunigen und das Login-Verfahren wird sicherer.
Wesentliche Vorteile bestehen darin, dass weder zusätzliche Hard- oder Software installiert noch vorhandene Login-Plattformen ersetzt bzw. neu synchronisiert werden müssen. Stattdessen lassen sich entsprechende Lösungen in Verzeichnisdienste wie Microsoft Active Directory, Novell eDirectory, Sun Directory Server oder OpenLDAP integrieren.
Keine Veränderung für den Anwender
Die bisherigen Login-Prozesse verändern sich für den User beim Einsatz dieses Zwei-Faktor-Sicherheitssystems nur geringfügig. Das System sendet einen sechsstelligen Passcode als zweiten Faktor per SMS an das Mobiltelefon des Anwenders. Um Zugriff auf die geschützten Daten zu erhalten, muss der Nutzer den Passcode lediglich zusammen mit seiner persönlichen Benutzerkennung und seinem Passwort bzw. seiner PIN eingeben.
Sobald ein Einmal-Passwort verwendet wurde oder der User eine falsche Nummer eingibt, sendet das System automatisch einen aktualisierten Passcode. Das Unternehmen kann dabei konfigurieren, wie oft eine Authentifizierung für diesen Anwender oder eine -gruppe fehlschlagen darf, bevor der Zugang dauerhaft gesperrt wird. Zur Verhinderung von Brute Force-Angriffen sperrt SecurAccess ferner den Datenzugang automatisch nach einer vorher festgelegten Anzahl von falschen Eingaben.
Ein Passcode ist bis zu sieben Tage gültig. Nutzt der Anwender den Code innerhalb dieser Zeitspanne, erhält er sofort neue Zugangsdaten. Der alte Passcode wird dabei automatisch überschrieben, sodass Verwechslungen ausgeschlossen sind. Gibt der Anwender den Code nicht innerhalb der sieben Tage ein, so verfällt der alte Code und wird durch einen neuen ersetzt. Auf diese Weise steht dem Mitarbeiter jederzeit ein gültiger Zugangsschlüssel im Voraus zur Verfügung.
Im Allgemeinen ist der Nutzer mit dieser Methode unabhängig und kann jederzeit von jedem Ort mit Hilfe seines Mobiltelefons sicher auf interne Unternehmensdaten zugreifen. Des Weiteren ist der Umgang mit Textnachrichten den meisten Personen schon aus dem Alltag geläufig, sodass sich der Support-Aufwand vermutlich auf ein Minimum reduzieren wird.
Inhalt
- Seite 1: Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Seite 2: Segen und Fluch verschiedener Zwei-Faktor-Lösungen
- Seite 3: Das Handy als Schlüssel
- Seite 4: Dynamische Passcode-Erstellung
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