Hacker wollen eine 0Day-Lücke bei VPN-Geräten von Zyxel entdeckt haben Anzeichen für eine Zero-Day-Schwachstelle bei Zyxel-Geräten

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Derzeit gibt es Anzeichen, dass Bedrohungsakteure eine 0-Day-Schwachstelle bei VPN-Geräten von Zyxel gefunden haben. Die Cybersicherheits-Überwachungs­gruppe MonThreat verfolgt diese Informationen aktuell.

Derzeit könnte es eine Zero-Day-Lücke bei veralteten Geräten von Zyxel geben. (Bild:  BillionPhotos.com - stock.adobe.com)
Derzeit könnte es eine Zero-Day-Lücke bei veralteten Geräten von Zyxel geben.
(Bild: BillionPhotos.com - stock.adobe.com)

Die Cybersicherheits-Überwachungsgruppe MonThreat berichtet, dass Bedrohungsakteure behaupten eine Schwachstelle in VPN-Geräten von Zyxel gefunden zu haben. Anscheinend sind davon aber keine aktuellen Geräte betroffen, sondern VPN-Geräte bei denen der Service abgelaufen ist. Der zur Verfügung stehende Exploit wird im Darknet zum Verkauf angeboten, ist aber noch nicht verfügbar, sodass dessen Auswirkungen nicht klar festgestellt werden können.

Können Angreifer unbefugten Zugang zu Netzwerken erlangen?

Die Bedrohungsakteure behaupten laut ThreatMon, dass sie durch die Schwachstelle Zugang zu Netzwerken erhalten, die durch VPN-Geräte von Zyxel geschützt sind. Da diese Geräte in vielen Netzwerken weit verbreitet sind, sollten sich Unternehmen über das Thema umfassender informieren. Unternehmen, die auf Zyxel-Geräte setzen, sollten wachsam sein und überprüfen, ob es in ihrem Netzwerk verdächtige Aktionen gibt.

Zyxel bestätigt die Lücke noch nicht

Aktuell ist die Lücke durch Zyxel noch nicht bestätigt worden. Es gibt aktuell auch keinerlei weitere Hinweise, wie sich Unternehmen spezifisch schützen können. Daher bleibt Zyxel-Kunden nur Wachsamkeit und unter Umständen die Implementierung eines Intrusion Detection Systems (IDS). Da es sich sehr wahrscheinlich um eine Lücke in einem veralteten Gerät handelt, könnte eine Problemlösung darin bestehen auf aktuelle Lösungen zu setzen. Das ist bei Unternehmen ohnehin sinnvoll, da es auch ohne solche Ankündigungen jederzeit zu Problemen führen kann, wenn wichtige Geräte wie VPN-Zugänge nicht optimal geschützt sind.

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