Aagon veröffentlicht ACMP Release 6.7 Client-Management mit Blick auf „Security first“

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Aagon hat bei der Client-Management-Suite ACMP 6.7 die Sicherheit in den Fokus gerückt. Neu ist die Multifaktor-Authentifizierung, die für Firmen relevant ist, die von NIS2 betroffen sind. Auch die Passwort- und Benutzerverwaltung sowie das Lizenzmanagement habe Aagon überarbeitet.

Die erstmalige Einrichtung der Multifaktor-Authentifizierung in ACMP 6.7 läuft über einen QR-Code.(Bild:  Aagon)
Die erstmalige Einrichtung der Multifaktor-Authentifizierung in ACMP 6.7 läuft über einen QR-Code.
(Bild: Aagon)

Die Multifaktor-Authentifizierung sei besonders wichtig für von NIS2 betroffene Unternehmen, aber natürlich auch interessant für alle anderen User, die sicherstellen müssen, dass nur nachweislich geprüfte Personen Zugriff auf die IT-Ressourcen des Unternehmensnetzwerks haben. Zum Einsatz komme ein Time-based-One-time-Passwort-Verfahren (TOTP) für die Nutzung von Microsoft und Google Authenticator sowie weiterer TOTP-kompatibler Apps. Die erstmalige Einrichtung läuft über einen QR-Code. Nach der Verbindung wird ein Passwort eingegeben, das Verfahren fragt eine PIN aus der Authenticator-App ab, und erst nach deren Eingabe könne der Zugang zur ACMP Konsole erfolgen.

Ein weiteres wichtiges Feature ist die Login-Historie, mit der sich definieren bzw. überprüfen lasse, wie lange Logins überwacht werden sollen und wann ein Login stattgefunden hat. Basierend auf der Login-Historie könne der IT-Admin definieren, nach wie vielen Anmeldungen ein User als Hauptnutzer des Geräts gilt. Dies sei relevant für die Inanspruchnahme von Zweitnutzungsrechten einer Software. Ferner lasse sich hinterlegen, an welchem Gerät eine Person Hauptnutzer und an welchem Gerät sie nur Zweitnutzer ist.

Auch beim Lizenzmanagement haben die Aagon-Entwickler im Austausch mit ACMP-Anwendern neue Features integriert. Durch die Anbindung des Microsoft-365-Lizenzportals könnten alle Lizenzen, die darüber vergeben wurden, in die ACMP Suite importiert werden. Somit stünden alle Lizenzdaten auf einer einheitlichen Oberfläche für den Compliance-Check bereit. Beim Import würden – neben Produkten und Lizenzen – auch fehlende Kontakte als Lizenzverbraucher angelegt. Zudem erlaube das neue Release das gleichzeitige Anbinden mehrerer MS-365-Lizenzportale.

Weitere Highlights von ACMP 6.7 im Überblick:

  • Erweiterter Helpdesk: Beim Helpdesk gibt es zwei neue Funktionen, die Aagon zufolge explizit auf Kundenwünschen basieren. Benutzerdefinierte Felder könnten jetzt über die Funktion „Schnelles Bearbeiten in einer Ticketabfrage“ verändert werden. Außerdem ließen sie sich künftig über Helpdesk-Regeln automatisch befüllen oder verändern, etwa beim Anlegen eines Tickets.
  • Container-Export/-Import: ACMP 6.7 könne auf Wunsch komplette Containerstrukturen in eine neue Umgebung ex- und importieren – nützlich sei dies insbesondere für Anwender, die häufiger einen neuen ACMP Server einrichten müssen. Sie könnten sich eine Grundstruktur inklusive Namen, Icons, Filtern, dem Advanced-SQL-Filter, benutzerdefinierten Feldern und Prioritäten konstruieren, exportieren und diese in der neuen Umgebung wieder 1:1 aufbauen. Dies spare viel manuelle Arbeit. Schwachstellen-Filter seien vom Export ausgenommen.
  • Aktualisierte ACL-Sicherheitsberechtigungen: Die ACL-Berechtigungen wurden überarbeitet: Reports, Abfragen und Client Commands konnten bislang in ihrer Sichtbarkeit, Ausführung und Bearbeitung eingeschränkt oder bearbeitet werden. Die beiden ersten Berechtigungen (Sichtbar und Ausführen) wurden zusammengefasst und heißen nun nur noch „Sichtbar“, was sowohl das Anzeigen als auch das Ausführen eines Objekts umfasst.

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