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Verschiedene Schutzmethoden gegen DDoS-Attacken
Die am Markt erhältlichen DDoS-Schutzlösungen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Effizienz, ihrer Kostenstruktur und ihrer Praktikabilität. Wenn auf der Nachfrageseite das Wissen um DDoS-Gefahren noch nicht ausgeprägt ist, kann die Bereitstellung eines herkömmlichen DDoS-Schutzes mit schweren Enttäuschungen und Fehlinvestitionen verbunden sein.

Angriffe werden in diesem externen Rechner-Cluster geblockt und der gereinigte Traffic wird an die Unternehmens-Server weitergeleitet. Diese Schutzvariante bedarf keines Hardwareumzuges und keiner Hardwareinstallation. Webseitenbetreiber sparen sich somit Zeit und Umzugs- oder Investitionskosten.
Ein moderner DDoS-Schutz arbeitet auf der Software-Ebene ähnlich wie ein selbst bedienbares, externes Antivirus-Programm – er sollte fortdauernd aktualisiert, ergänzt und weiterentwickelt werden, denn auch die DDoS-Szenarien nehmen an Raffinesse zu. Skalierbarkeit, eine transparente, analytische Kontrollmöglichkeit des DDoS-Datenverkehrs sowie Suchmaschinen-Kompatibilität sollten gegeben sein.
Moderne DDoS-Schutzstruktur kombiniert Hard- und Software
Im Idealfall werden innerhalb einer DDoS-Schutzstruktur verschiedene Hard- und Softwarelösungen kombiniert. In der Hardware-Komponente ist der DDoS-Schutz nur durch ein bandbreitenstarkes Rechenzentrum gewährleistet. 300-Gbit-Netzwerkbandbreite kann hier als Maßstab dienen, um überhaupt in der Lage zu sein, netzwerkbasierte DDoS-Angriffe von mehreren zehntausend Rechnern abzufangen.
Entsprechend groß sollte auch das DDoS-Schutz-Cluster dimensioniert sein. Die DDoS-Schutztechnologie arbeitet dann mit einer Traffic-Umleitung per DNS oder BGP, die einen Server-Umzug unnötig macht. In der Software-Komponente besteht der DDoS-Schutz dann aus mehreren, hintereinandergeschalteten und algorithmusbasierten Filtertechnologien mit zugeordneten Spezialaufgaben.
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