Amacom Data Locker verschlüsselte USB-Festplatte mit Touchscreen

AES-verschlüsselte mobile Harddisk schützt bis zu 1 Terabyte Daten

22.01.2010 | Redakteur: Peter Schmitz

Die Amacom Data Locker USB-Festplatte schützt bis zu 1 Terabyte an Daten mit 256 Bit AES Verschlüsselung vor Datendieben.
Die Amacom Data Locker USB-Festplatte schützt bis zu 1 Terabyte an Daten mit 256 Bit AES Verschlüsselung vor Datendieben.

Unternehmensdaten auf USB-Sticks und USB-Festplatten stellen ein gewaltiges Sicherheitsrisiko dar. Unverschlüsselt sind sensible Firmendaten für jeden Unbefugten problemlos zu stehlen und auch verschlüsselte Geräte bieten längst nicht immer den Schutz und die Flexibilität die Unternehmen brauchen. Mit der Amacom Data Locker USB-Disk testet Security-Insider.de eine verschlüsselte USB-Festplatte mit einem ganz besonderen Security-Konzept.

Wer oft große Mengen sensibler Daten transportieren muss, für den reichen verschlüsselte USB-Sticks meist nicht mehr aus, eine verschlüsselte Festplatte muss her. Eine Schwachstelle vieler sicherer Speichermedien ist meist die Client-Software, die zur Passworteingabe genutzt werden muss. Wenn ein Verschlüsselungssystem angreifbar ist, dann oft über einen Fehler in der Client-Software, aber selbst wenn die Software sicher ist, kommt es schnell zu Kompatibilitätsproblemen, wenn das Zielsystem nicht die gewünschte Windows-Version hat.

Die Amacom Data Locker USB-Festplatte von Origin Storage löst dieses Problem auf elegante Weise durch einen Touchscreen im Gehäuse, über den der bis zu 18-stellige Entschlüsselungscode eingegeben wird. Da so keinerlei Software auf dem Host-System benötigt wird, funktioniert die Amacom Data Locker völlig unabhängig vom Betriebssystem. Alle Modelle der Data Locker Serie gibt es wahlweise mit 128- oder 256-Bit AES-Verschlüsselung.

Anschluss, Handhabung und Setup

Die Data-Locker-Festplatte wird über einen doppelten USB-Stecker an den Host angeschlossen, um mit ausreichend Strom versorgt zu werden. Dies kann zwar bei manchen Systemen, wie zum Beispiel Notebooks, den Anschluss etwas problematischer machen, sorgt aber dafür, dass man für den Anschluss nicht auch noch ein Netzteil benötigt.

Das Setup der Festplatte geht dann sehr einfach. Die Data Locker Disk hat einen Ein- und Ausschalter, über den das Gerät aktiviert und den Login-Bildschirm aufruft. Beim ersten Login nutzt man noch das Default-Passwort „000000“ über den Touchscreen. Im Hauptmenü gelangt man dann über den Punkt Setup zu den Sicherheits- und Passwort-Einstellungen. Neben dem bis zu 18-stelligen Passwort lässt sich hier auch ein neuer AES-Schlüssel einstellen. Dies ist zwar nur nötig, wenn ein neuer Anwender die Platte verwenden soll, sorgt dann aber dafür, dass alle Daten auf der Platte unwiderruflich unleserlich sind.

Im Setup-Menü lässt sich neben dem Tastenton auch der sogenannte Selbstzerstörungsmodus ein- und ausschalten. Der Selbstzerstörungsmechanismus ändert nach mehrmaliger falscher Eingabe des Passworts automatisch den Verschlüsselungskey und zerstört so alle auf der Festplatte gespeicherten Daten.

Sehr clever ist auch das virtuelle Ziffernfeld des Geräts. Auf Wunsch ordnet die Data Locker Disk die Nummern auf dem Touchscreen bei jedem Login-Vorgang zufällig neu. Dadurch können Außenstehende weder aus der Beobachtung der Handbewegung bei der Eingabe des Keys, noch aus den Fingerabdrücken auf dem Display Rückschlüsse auf die PIN ziehen.

Seite 2: Admin-PIN, Kapazitäten, Preise und Fazit

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