Check Point „State of Global Cyber Security 2025“ Report Zahl der Cyber-Angriffe steigt um 44 Prozent

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die Zahl der weltweiten Cyber-Angriffe ist im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent gestiegen. Das zeigt der „The State of Global Cyber Security 2025“ von Check Point. Der Bericht präsentiert Cyber-Trends und neue Taktiken von Hackern. Zudem gibt er CISOs wichtige Empfehlungen.

Der „The State of Global Cyber Security 2025“ von Check Point zeigt: Die Zahl der Cyberangriffe ist um 44 Prozent gestiegen. Was können Chief Information Security Officer (CISOs)  tun, um ihre Unternehmen zu schützen?(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Der „The State of Global Cyber Security 2025“ von Check Point zeigt: Die Zahl der Cyberangriffe ist um 44 Prozent gestiegen. Was können Chief Information Security Officer (CISOs) tun, um ihre Unternehmen zu schützen?
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Der „The State of Global Cyber Security 2025“-Report zeigt, dass Cyber-Angriffe im Jahr 2024 von der generativen Künstlichen Intelligenz (GenAI) geprägt gewesen sind. Akteure haben GenAI eingesetzt, um Attacken zu beschleunigen, Geld zu stehlen und die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Gleichzeitig stiegen die Infostealer-Angriffe um 58 Prozent.

Das weißt auf ein ausgereiftes Cyber-Ökosystem hin. Mehr als 70 Prozent der infizierten Geräte waren privater Natur. Hacker haben gezielt Bring-your-own-Device-Umgebungen (BYOD) angegriffen, um in Unternehmensnetzwerke einzudringen.

Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts

Nationalstaaten ändern ihre Strategie im Cyber-Krieg. Sie gehen von akuten Angriffen zu dauernden Kampagnen über. Diese zielen darauf ab, Vertrauen zu untergraben und Systeme zu destabilisieren. KI-gestützte Desinformations- und Beeinflussungskampagnen haben auf ein Drittel der weltweiten Wahlen zwischen September 2023 und Februar 2024 Einfluss genommen.

Datendiebstahl und Erpressung haben verschlüsselungsbasierte Angriffe als primäre Ransomware-Taktik abgelöst. Diese Methode bietet einfachere Abläufe und höhere Auszahlungen für die Kriminellen. Das Gesundheitswesen ist mit einem Anstieg der Angriffe um 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr die zweitwichtigsten Zielbranche.

Kompromittierte Router, Virtual Private Networks (VPNs) und andere Edge-Geräte haben als wichtige Einstiegspunkte für Angreifer gedient. Hochentwickelte Bot-Netze wie „Raptor Train“ haben über 200.000 Geräte kontrolliert. Diese sind von staatlich unterstützten Akteuren betrieben worden.

96 Prozent der Exploits im Jahr 2024 nutzten Schwachstellen aus, die bereits bekannt gewesen sind. Das unterstreicht die Bedeutung eines ständigen Patch-Managements. Das fünfte Jahr in Folge ist das Bildungswesen der am stärksten angegriffene Bereich. Die Zahl der Angriffe hat im Vergleich zum Vorjahr um 75 Prozent zugenommen.

Empfehlungen für CISOs

  • Verstärkung der BYOD-Sicherheit: CISOs sollten strenge Richtlinien einführen und einen Endgeräteschutz durchsetzen. Das minimiert Risiken durch den Zugriff von privaten Geräten auf Unternehmensnetzwerke und -anwendungen.
  • Investition in Threat Intelligence: KI-gesteuerte Tools können helfen, um Desinformationskampagnen sowie neue Bedrohungen zu überwachen und ihnen zuvorzukommen.
  • Verbesserung des Patch-Managements: Bekannte Schwachstellen müssen schnell behoben werden, um die Anfälligkeit für weit verbreitete Angriffe zu begrenzen.
  • Sicherung von Edge-Geräten: Robuste Sicherheitsmaßnahmen für Router, VPNs und Internet-of-Things-Geräte (IoT) sind nötig, um zu verhindern, dass sie zu operativen Relaisboxen für Angreifer werden.
  • Fokus auf Widerstandsfähigkeit: Das Unternehmen muss auf anhaltende Bedrohungen vorbereitet sein. Hierbei helfen Reaktionspläne und kontinuierliche Überwachung.

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