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Checkliste zur sicheren Datenlöschung
Folgende fünf Punkte schützen vor ungewollten Einblicken in sensible Daten:
Auf die richtige Technik setzen
Nutzer sollten gezielt einzelne Daten, Partitionen oder die gesamte Festplatte mit einer speziellen Software löschen. Der Datenträger sollte mindestens dreimal – bei sensiblen Daten mindestens siebenmal – überschrieben werden. Für den privaten Gebrauch reichen oftmals Freeware-Lösungen.
Zerstörung verhindert Datenklau
Sensible und geheime Daten sollten durch den Einsatz roher Gewalt unbrauchbar gemacht werden. Die zuverlässigste Methode ist die physikalische Zerstörung des Datenträgers. Auch bei optischen Datenträgern wie CDs, DVDs oder Flash-Medien wie USB-Sticks empfiehlt es sich, den Datenträger zu zerstören.
Auch defekte Datenträger vernichten
Auch defekte Datenträger sollten vor ihrer Entsorgung zerstört werden. Denn auch von nicht mehr ansprechbaren Festplatten lassen sich zahlreiche Dateien rekonstruieren.
„Do-it-yourself“ oder Dienstleister?
Prinzipiell können Datenträger selbst gelöscht oder zerstört werden. Bei größeren Unternehmen bietet es sich jedoch schon wegen der Menge an, Dienstleister zu konsultieren, die auf Datenlöschung spezialisiert sind.
Datenlöschung dokumentieren
Professionelle Löschsoftware bietet Reporting-Funktionen. So werden erfolgreiche Löschvorgänge dokumentierbar und lassen sich gegenüber Dritten verifizieren. Zumindest in Unternehmen sollte die Datenlöschung dokumentiert werden. Denn wer die Auflagen bestimmter Auftraggeber erfüllen will, muss solche Handlungen stets nachweisen.
Der Leitfaden erläutert aktuelle technische Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile der jeweiligen Methode. Er kann kostenlos von der Webseite des BITKOM heruntergeladen werden.
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