Hackergruppe „World Leaks“ Details des iPhone 18 Pro bei Cyberangriff geleakt

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Nach einem Cyberangriff auf Tata Electronics sind 630 GB an Daten im Darknet aufgetaucht. Betroffen sind vertrauliche Informationen zum iPhone 18 Pro sowie Daten von Tesla.

Die Hackergruppe „World Leaks“ veröffentlichte über 200.000 Dateien mit internen Tata-Daten, darunter Fotos und technische Details zu Apples iPhone 18 Pro, Lieferketten- und Zulieferinformationen, interne E-Mails sowie auch Unterlagen zu Tesla-Komponenten.(Bild: ©  Westlight - stock.adobe.com)
Die Hackergruppe „World Leaks“ veröffentlichte über 200.000 Dateien mit internen Tata-Daten, darunter Fotos und technische Details zu Apples iPhone 18 Pro, Lieferketten- und Zulieferinformationen, interne E-Mails sowie auch Unterlagen zu Tesla-Komponenten.
(Bild: © Westlight - stock.adobe.com)

Tata Electronics ist Zulieferer von Apple und Tesla. Wie Reuters Ende Juni berichtete, wurde der indische Hersteller Opfer einer Cyberattacke. Dabei seien auch Geschäfts­ge­heim­nisse der beiden amerikanischen Kunden gestohlen worden. Besonders bitter für Apple: Auch Informationen über das für September 2026 angekündigte iPhone 18 Pro wurden geleakt.

630 Gigabyte an Daten veröffentlicht

Hinter dem Angriff stecke die Hackergruppe „World Leaks“, die über 200.000 Dateien einer Gesamtgröße von 630 Gigabyte im Darknet veröffentlicht habe. Neben Fotos und Details zu Chips auf der Hauptplatine sowie zu Teilen des Akkus und der Kamera des iPhone 18 Pro, seien auch interne E-Mails und Informationen zu Partnern wie TSMC und Qualcomm in den geleakten Dokumenten enthalten. Laut Reuters habe sich Apple besorgt über den Daten­abfluss bei seinem Zulieferer gezeigt. Neben den Produktspezifikationen seien auch sensible Informationen, die Zulieferer mit konkreten iPhone-Bauteilen verknüpfen, abhanden gekommen – Details, die Apple nicht öffentlich preisgebe. Denn diese würden zeigen, bei welchen Bauteilen Apple mit mehreren Zulieferern zusammenarbeite und bei welchen Abhängigkeiten zu nur wenigen Anbietern bestünden. Somit könnten Rückschlüsse auf Apples Verhandlungsspielräume und Schwachstellen deutlich werden.

Außerdem hätten die Cyberkriminellen hinter World Leaks auch Unterlagen zu Komponenten für Tesla gestohlen. Tata habe mittlerweile ein Beratungsunternehmen mit der forensischen Prüfung des Vorfalls beauftragt. Schon im Januar hatte Reuters berichtet, dass die Hacker sich zu einem Cyberangriff auf Nike bekannt hätten. Damals habe World Leaks auf ihrer Webseite mitgeteilt, 1,4 Terabyte an Daten von Nike veröffentlicht zu haben.

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