KI-gestütztes Rollenmanagement Cyberark kauft Zilla Security

Von Ira Zahorsky 1 min Lesedauer

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Cyberark führt die Strategie fort, seine Identitätssicherheitsplattform zu erweitern und akquiriert Zilla Security. Dessen IGA-SaaS-Plattform, die KI-gestütztes Rollenmanagement nutzt, soll Identity-Prozesse automatisieren und sie so schneller und günstiger machen.

CyberArk kauft Zilla Security, um die Identity Governance und Administration weiterzuentwickeln.(Bild:  hiro - stock.adobe.com / KI-generiert)
CyberArk kauft Zilla Security, um die Identity Governance und Administration weiterzuentwickeln.
(Bild: hiro - stock.adobe.com / KI-generiert)

Bereits im vergangenen Jahr hatte Cyberark, Anbieter von Identity-Security-Lösungen, Knowhow zugekauft und Venafi, ein Unternehmen mit Fokus auf das Management von Maschinenidentitäten, übernommen. Nun folgt mit Zilla Security eine weitere Akquisition. Cyberark will damit die Identity-Security-Plattform um eine skalierbare Automatisierung für die beschleunigte Identitäts-Bereitstellung und -Überprüfung in digitalen Umgebungen erweitern.

„Was vor 20 Jahren funktioniert hat, funktioniert heute eindeutig nicht mehr“, konstatiert Deepak Taneja, CEO und Mitbegründer von Zilla Security. Damit meint er, dass herkömmliche Identity-Governance- und Administration-Lösungen (IGA) in erster Linie für On-Premises-Umgebungen entwickelt wurden. Sie beruhen auf manuellen Prozessen mit langwierigen und aufwändigen Implementierungen.

Im Zuge der digitalen Transformation benötigten Unternehmen jedoch skalierbare Lösungen, die sich nahtlos auf hybride Umgebungen ausweiten lassen. Die IGA-SaaS-Plattform von Zilla wurde laut Herstellerangaben von Anfang an für die heutigen digitalen Umgebungen entwickelt. „Durch die Erweiterung der Cyberark Identity Security Platform mit den modernen IGA-Funktionen von Zilla werden wir die Identity Governance mit einer skalierbaren Automatisierung neu gestalten, die die Einhaltung von Vorschriften gewährleistet und die Sicherheit für moderne Unternehmen erhöht“, ist Matt Cohen, CEO bei Cyberark, überzeugt. Um die Prozesse der Identitäts-Bereitstellung und -Compliance zu automatisieren, nutzt die Lösung von Zilla KI-gestütztes Rollenmanagement. „Durch die Nutzung von KI haben wir die IGA automatisiert und sie einfacher, schneller und kostengünstiger gemacht“, verspricht Taneja.

Cyberark zahlte 165 Millionen US-Dollar für Zilla Security. Eine zusätzliche Gewinnbeteiligung in Höhe von 10 Millionen US-Dollar ist an das Erreichen bestimmter Ziele geknüpft. Die IGA-Funktionen von Zilla, beispielsweise Zilla Comply und Provisioning, sind jetzt als eigenständige Angebote von Cyberark erhältlich.

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