Smart Home und Smart Building

Das sichere Gebäude der Zukunft

| Redakteur: Peter Schmitz

Sicherheit wird nicht mehr durch Mauern definiert. Jeder Bestandteil des Smart Home und Smart Building wird potenziell zu einem Element, das Sicherheit im Gebäude schaffen kann.
Sicherheit wird nicht mehr durch Mauern definiert. Jeder Bestandteil des Smart Home und Smart Building wird potenziell zu einem Element, das Sicherheit im Gebäude schaffen kann. (Bild: stockWERK - Fotolia.com)

Neue Ansprüche der Kunden an Sicherheit treiben Smart Home und Smart Building voran. Das Sicherheitsversprechen smarter Gebäude geht weit über das eigentliche Bauwerk hinaus. Zentral ist das Smart Life der Kunden. Das Leipziger Trendforschungsinstitut 2b AHEAD ThinkTank gibt 30 Strategieempfehlungen für Anbieter einer Branche an der Schwelle starken Wachstums!

Die neu veröffentlichte Trendstudie „Das sichere Gebäude der Zukunft“ zeigt erstmals, wie Technologie das Verständnis von Sicherheit verändert, wie Anbieter Sicherheit neu denken, das individuelle Sicherheitsbedürfnis des Kunden bedienen und zu seinem Sicherheitsmanager werden können. Das Leipziger Trendforschungsinstitut 2b AHEAD ThinkTank hat in Kooperation mit Hekatron und Schlentzek & Kühn 30 präzise Strategieempfehlungen gegeben, entlang derer Sicherheitsunternehmen, Technologieanbieter, Telekommunikationsunternehmen, Bauträger und Wohnungsbaugesellschaften ihre Zukunft aktiv gestalten können. Die qualitative Delphi-Studie basiert auf den Aussagen ausgewählter Experten aus den Bereichen Sicherheit, Technologie, Telekommunikation und Bau.

„Die Sicherheit des Gebäudes wird durch den Einsatz von Technologie weiter gesteigert“, sagt Michael Carl, Managing Director Research & Analysis des 2b AHEAD ThinkTank und einer der Autoren der Studie. „Es geht nicht mehr nur um die Abwehr von Gefahr. Technologie ermöglicht sechs weitere Sicherheitsversprechen des Gebäudes. Wer diese differenziert adressieren kann, schafft sich eine erheblich breitere Basis für seine Geschäftsmodelle.“

Die Studie stellt fest: Es wird nicht mehr den einen Kunden geben, welcher ein bestimmtes Sicherheitsversprechen sucht. Stattdessen lassen sich neun Kundengruppen mit individuellen Bedürfnissen erkennen.

Michael Carl: „Kunden des Smart Home und Smart Building haben ein hoch differenziertes Verständnis von Sicherheit im Gebäude und suchen ganz unterschiedliche Sicherheitsversprechen. Anbieter werden also in Zukunft aufhören Smart Home und Smart Building – Lösungen zu verkaufen. Sie werden die Daten ihrer Kunden nutzen, diese analysieren und auf diese Weise ein individuelles Sicherheitsprofil zusammenstellen. Die Steigerung des subjektiven Sicherheitserlebens, das ist das Kernprodukt der Branche. Die Devices werden demgegenüber austauschbar.“

Das Vertrauen der Kunden basiert nicht mehr nur auf Zertifikaten

Eine zentrale Erkenntnis der Studie ist, dass der Kunde die Brücke zwischen den technologischen Lösungen und seinem individuellen Sicherheitsbedürfnis selbst schlägt – er trifft eine Vertrauensentscheidung. Die Studie zeigt verschiedene Optionen für Anbieter, dieses Vertrauen zu wecken. Michael Carl sagt: „Jede Kundengruppen fasst auf ganz unterschiedlichen Wegen das Vertrauen zu einem Unternehmen. Der Fokus der Branche auf Zertifikate trifft nur einen kleineren Teil der potentiellen Zielgruppen. Zu den heute bekannten Wegen kommen weitere Optionen. So wird auch der skalierbare Datenschutz zu einem zentralen Element, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.“

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