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Microsoft-Studie zum Datenschutztag Deutsche haben Bedenken bei Standortbezogenen Diensten

| Redakteur: Peter Schmitz

Standortbezogene Dienste (Location Based Services, LBS) liegen voll im Trend: 58 Prozent der Deutschen kennen inzwischen mindestens einen standortbezogenen Dienst, mit dem sie der Welt mitteilen können, was sie gerade tun und vor allem wo sie es tun. Mehr als jeder zweite von ihnen (54 Prozent) hat allerdings noch große Bedenken, seinen Aufenthaltsort mit anderen Menschen und insbesondere mit Unternehmen zu teilen.

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Nach einer Umfrage von Microsoft zu ortsbezogenen Diensten (Location Based Services) würde jeder Zweite seine persönlichen Informationen gerne besser kontrollieren können.
Nach einer Umfrage von Microsoft zu ortsbezogenen Diensten (Location Based Services) würde jeder Zweite seine persönlichen Informationen gerne besser kontrollieren können.
( Archiv: Vogel Business Media )

Dies hat eine aktuelle Microsoft-Studie anlässlich des 5. Europäischen Datenschutztages ergeben. Für die weltweite Studie wurden Personen in Deutschland, Großbritannien, Kanada, Japan und den USA befragt. Über die Hälfte aller Deutschen (52 Prozent) würde sich demnach deutlich wohler fühlen, wenn sie ihre persönlichen Informationen besser kontrollieren könnte. Neben innovativen Technologien und Services, die dem Nutzer eine bestmögliche Kontrolle über seine Daten ermöglichen, bietet Microsoft seinen Nutzern http://www.microsoft.com/privacy/dpd zum Schutz der eigenen Privatsphäre im Internet und dem sicheren Umgang mit Location Based Services.

LBS sind im Kommen, Nutzer haben aber dennoch Bedenken

Von der Suche nach dem nächsten Geldautomaten bis zu aktuellen Shopping-Angeboten in der direkten Umgebung: 58 Prozent der Deutschen haben Location Based Services der aktuellen Microsoft-Studie zufolge bereits für sich entdeckt, um unterwegs von ihren vielfältigen standortbezogenen Informationen zu profitieren. Knapp ein Drittel von ihnen (31 Prozent) nutzt sie inzwischen regelmäßig ein bis zwei Mal im Monat. Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) checkt weniger als alle vier Wochen an seinem Aufenthaltsort ein, zwei Prozent lassen sich sogar täglich über GPS orten.

Die Motivation für die Nutzung standortbezogener Dienste ist dabei höchst unterschiedlich. Klar ist jedoch: Nur 15 Prozent wollen mit ihrer Hilfe den eigenen Standort mitteilen oder Kontakt zu anderen Nutzern herstellen. Der Grund: Die meisten Deutschen haben bei Location Based Services nach wie vor Bedenken, dass ihr Aufenthaltsort an dritte Personen oder Unternehmen weitergegeben wird (89 Prozent), denen sie nicht zugestimmt haben, dass ihr Aufenthaltsort ohne Zustimmung weitergegeben wird (85%), ihre Privatsphäre verloren geht (84 Prozent) oder persönliche Informationen gestohlen werden (82 Prozent).

„Die aktuelle Microsoft-Studie anlässlich des heutigen Europäischen Datenschutztages macht vor allem eines deutlich: Trotz der wachsenden Begeisterung für Location Based Services in Deutschland, sorgen sich viele Nutzer nach wie vor um ihre Privatsphäre und wünschen sich auch bei diesen Diensten mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten“, fasst Michael Kranawetter, Chief Security Advisor Microsoft Deutschland, die zentralen Umfrageergebnisse zusammen. „Diesem Nutzerwunsch nach einem umfassenden Schutz der Privatsphäre fühlt sich Microsoft seit jeher verpflichtet. Datenschutz und eine größtmögliche Kontrolle darüber, mit wem persönliche Informationen geteilt werden, spielen daher bei allen Microsoft Technologien und Services eine zentrale Rolle. Aber auch die Nutzer selbst möchten wir beim sicheren Umgang mit ihren Daten unterstützen: mit jeder Menge hilfreicher Tipps zum Schutz der eigenen Privatsphäre im Internet und speziell bei Location Based Services.“

Location Based Services und Privatsphäre bei Windows Phone 7

Bereits die Entwicklung neuer Microsoft Technologien und Services basiert auf strengen Datenschutz-Richtlinien, die den Nutzern einen umfassenden Schutz ihrer Privatsphäre und ein Höchstmaß an Kontrolle ihrer persönlichen Daten garantieren. Dies gilt natürlich auch für alle Microsoft Produkte im Bereich der Location Based Services.

Bevor zum Beispiel ein Windows Phone irgendeiner Applikation (App) den Zugriff auf standortbezogene Informationen ermöglicht, die Rückschlüsse auf den Aufenthaltsort des Nutzers zulassen, muss dieser zwingend sein Einverständnis geben. Dies ist auch bei Bing for Mobile nicht anders. Allerdings garantieren die strengen Datenschutz-Bestimmungen von Microsoft bei dieser App, dass die übermittelten Standort-Informationen ausschließlich dafür genutzt werden, die Such- und Mapping-Ergebnisse für den Nutzer zu optimieren. Alle persönlichen Daten werden dabei von Microsoft absolut vertraulich behandelt und unterliegen strengsten Datenschutz-Bestimmungen.

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