State of Ransomware Survey 2025 von Crowdstrike Angreifer KI überholt Möglichkeiten von Unternehmen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Ein Großteil der deutschen Unternehmen hat Schwierigkeiten dabei, mit KI-gestützten Angriffen Schritt zu halten. Denn Cyberkriminelle nutzen KI, um ihre Angriffe effektiver zu gestalten, was herkömmliche Ab­wehr­maß­nahmen Crowdstrike zufolge zunehmend obsolet macht.

KI-gestützte Angriffe ermöglichen es Cyberkriminellen, ihre Angriffsmethoden durch automatisierte Malware-Entwicklung und raffinierte Social-Engineering-Taktiken zu optimieren und jede Phase ihrer Angriffe zu beschleunigen, was das Reaktionsfenster für Verteidiger drastisch verkürzt.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
KI-gestützte Angriffe ermöglichen es Cyberkriminellen, ihre Angriffsmethoden durch automatisierte Malware-Entwicklung und raffinierte Social-Engineering-Taktiken zu optimieren und jede Phase ihrer Angriffe zu beschleunigen, was das Reaktionsfenster für Verteidiger drastisch verkürzt.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Dass nicht nur Unternehmen Künstliche Intelligenz einsetzen, um Prozesse zu optimieren und zu automatisieren, ist keine Neuigkeit mehr. Doch auch Cyberkriminelle nutzen KI, um ihre Angriffe schneller und besser zu machen. Der State of Ransomware Survey 2025 von Crowd­strike hätten 76 Prozent der deutschen Unternehmen Schwierigkeiten mit der Geschwin­dig­keit und Raffinesse von KI-gestützten Angriffen Schritt zu halten. „Von der Malware-Ent­wick­lung bis zum Social Engineering: Angreifer setzen KI als Waffe ein, um jede Phase ihres Angriffs zu beschleunigen und so das Reaktionsfenster der Verteidiger stark zu verkürzen“, sagt Elia Zaitsev, CTO bei Crowdstrike. „Unsere Ransomware Survey bestätigt, dass herkömmliche Ab­wehrmaßnahmen mit der Geschwindigkeit und Raffinesse KI-gestützter Angriffe nicht mithalten können. In der modernen Cyberabwehr ist Zeit das Maß aller Dinge. Und in der heutigen KI-gesteuerten Bedrohungslandschaft zählt jede Sekunde.“

Die Übermacht KI-gesteuerter Angriffe

In Zahlen bedeute dies, dass 47 Prozent der Unternehmen KI-automatisierte Angriffsketten als die größte Ransomware-Bedrohung der Gegenwart ansehen und weitere 76 Prozent erleben, dass herkömmliche Erkennungsmethoden gegen KI-gestützte Angriffe zunehmend obsolet werden.

Zudem hätten 72 Prozent der Unternehmen angegeben zu fürchten, dass sie KI-gesteuerte Angriffe nicht so schnell erkennen oder darauf reagieren können, wie diese ausgeführt werden. Nur ein Viertel der Unternehmen habe sich innerhalb von 24 Stunden, von einem Angriff erholt und fast 25 Prozent hätten erhebliche Störungen oder Datenverluste erlitten. Dabei bleibt Phishing Crowdstrike zufolge ein führender Angriffsvektor. 80 Prozent der befragten Deutschen hätten angegeben, dass KI-generierte Köder überzeugender seien und Deepfakes sich zu einem zentralen Antreiber für zukünftige Ransomware-Angriffe entwickeln würden.

Diskrepanz zwischen Bereitschaft und Realität

Interessant ist außerdem, dass der Umfrage zufolge 61 Prozent der Befragten von einer Diskre­panz zwischen der wahrgenommenen Bereitschaft der Führungsebene in Ransomware zu in­vestieren und der tatsächlichen Umsetzung berichten. Dies unterstreicht den Studien­autoren zufolge die dringende Notwendigkeit einer Entscheidung der Vorstandsebene zur Moder­ni­sier­ung der Abwehrmaßnahmen.

Einen Vorteil könnten sich Unternehmen durch den Einsatz moderner Sicherheitslösungen verschaffen. Diese würden KI-gestützte Bedrohungen und Ransomware-Operationen stoppen, bevor sie Betriebsstörungen, Verschlüsselungen oder Erpressungen verursachen können.

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